Hat mich sehr berührt!

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lesemadi Avatar

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Nachdem mich Christian Huber bereits mit „Man vergisst nicht, wie man schwimmt“ komplett überzeugen konnte, hat mich auch sein neuer Roman absolut begeistert.

Die Geschichte lässt zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinandertreffen: Der 36-jährige Bohm lebt seit fünf Jahren auf den Straßen Kölns und schlägt sich mit seinem Hund Fox durch den Alltag. Auf einem Flohmarkt trifft er auf die Fernsehjournalistin Alina, die in einer beruflichen Sackgasse steckt und eine Reportage über Obdachlosigkeit machen will. Als Bohm dringend Geld für den Tierarzt braucht, lässt er sich auf das Projekt ein.
Das Buch wird abwechselnd aus beiden Perspektiven erzählt, liest sich wunderbar flüssig und kommt völlig ohne Kitsch aus. Die Charaktere sind authentisch und mit viel Feingefühl beschrieben. Besonders berührend fand ich Bohms sensible Seite und den krassen Gegensatz zur oberflächlichen Medienwelt.
Christian Huber zeigt hier sehr eindrucksvoll und ohne Vorurteile, wie schnell Menschen in die Obdachlosigkeit rutschen können und wie hart der Alltag auf der Straße ist. Eine extrem emotionale und spannende Geschichte, die mich sehr nachdenklich gemacht hat.

Große Leseempfehlung!