Intensiver Roman

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Das Buch „Solange ein Streichholz brennt“ von Christian Huber ist großartig geschrieben und recherchiert. Man ist direkt im Geschehen drin und möchte nicht wieder aufhören! Auch wenn das Cover erstmal interessant aber seltsam wirkt, erschließt einem im Verlauf der Geschichte der Sinn und einem wird bewusst, wie passend und eindrucksvoll es letztendlich ist! Auch auf dem blauen Deckel ist eine Prägung eines brennenden und eines abgebrannten Streichholzes.

Alina, eine Reporterin, die kurz vor der Kündigung steht, bekommt eine letzte Chance, ihren Job zu retten. Sie soll eine aussagekräftige spektakuläre Reportage über das Leben eines Obdachlosen drehen, die in einer neuen Show ihres Kollegen Jakob integriert werden soll!
Sie lernt Herrn Bohm kennen, der seit 5 Jahren auf der Straße lebt und der Reportage nur zustimmt, weil er mit dem Geld seinen zugelaufenen, schwer verletzten Hund in der Tierklinik verarzten lassen und retten kann.

Nun beginnt eine teils spannende, teils sogar brutale und vor allem eindrucksvolle Geschichte mit Höhen und Tiefen im Verlauf des Geschehens! Auch Alinas Kollege Jakob, der die Show bekommen hat, spielt noch eine entscheidende Rolle.

Ein rasant und flüssig geschriebener Roman, der einen definitiv zum Nachdenken anregt und noch lange nachhallt.

Fazit: Klare Leseempfehlung für diesen vielschichtigen intensiven Roman, der mitten ins Herz trifft.