kein Buch, das mit Action überzeugt, sondern eher durch seine Themen und die Art, wie sie erzählt werden.

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Was mir an dem Buch direkt aufgefallen ist: die zwei Perspektiven. Man bekommt beide Sichtweisen mit und ist dadurch ziemlich nah an den Gedanken der Figuren dran. Das funktioniert gut, weil man vieles besser versteht – auch Dinge, die man vielleicht sonst vorschnell bewerten würde.

Inhaltlich geht es unter anderem um Obdachlosigkeit, und das Buch setzt sich ziemlich deutlich mit Vorurteilen auseinander. Das wirkt nicht aufgesetzt, sondern eher ruhig und ehrlich. Gleichzeitig wird auch die Medienwelt kritisch dargestellt – vor allem, wie weit manche gehen, um eine „gute“ Story zu bekommen.

Die Handlung an sich ist eher langsam erzählt. Es passiert nicht ständig etwas Großes, aber genau dadurch zieht es einen nach und nach rein. Man bleibt dran, ohne dass es laut oder übertrieben dramatisch wird.

Das Cover ist jetzt nichts Spektakuläres – kein großes Farbspiel, keine auffälligen Motive. Aber irgendwie bleibt es trotzdem hängen und passt ganz gut zur Stimmung des Buches.

Insgesamt kein Buch, das mit Action überzeugt, sondern eher durch seine Themen und die Art, wie sie erzählt werden.