Leise, ehrlich und überraschend hoffnungsvoll
In „Solange ein Streichholz brennt“ von Christian Huber treffen zwei scheinbar gegensätzliche Leben aufeinander: Alina, eine Journalistin auf der Suche nach Halt und Bedeutung, und Bohm, ein obdachloser Mann mit einer verborgenen Vergangenheit. Was als berufliches Projekt beginnt, entwickelt sich zu einer vorsichtigen Annäherung und zu einer ungewöhnlichen, stillen Liebesgeschichte.
Der Roman lebt von seinen Zwischentönen. Er zeigt, wie leicht Lebenswege kippen können und zwar nicht durch ein einzelnes Ereignis, sondern durch viele kleine Brüche, die sich über Jahre summieren. Gleichzeitig wirft er einen sensiblen Blick auf Vorurteile und gesellschaftliche Ungleichheiten, ohne laut oder belehrend zu werden.
Besonders gelungen ist die Darstellung von Bohm: als Mensch mit Gefühlen, Geschichte und Würde, das alles passiert jenseits von Klischees. Auch die Medienwelt wird kritisch beleuchtet, etwa in ihrer Gratwanderung zwischen Aufklärung und Sensationslust.
Trotz der Schwere bleibt ein leiser Hoffnungsschimmer. Der Roman erinnert daran, wie wichtig es ist, hinter Fassaden zu blicken und Menschen mit Offenheit zu begegnen.
Ein ruhiges, eindringliches Buch, das nachhallt und den Blick auf andere wie auf das eigene Leben verändert.
Der Roman lebt von seinen Zwischentönen. Er zeigt, wie leicht Lebenswege kippen können und zwar nicht durch ein einzelnes Ereignis, sondern durch viele kleine Brüche, die sich über Jahre summieren. Gleichzeitig wirft er einen sensiblen Blick auf Vorurteile und gesellschaftliche Ungleichheiten, ohne laut oder belehrend zu werden.
Besonders gelungen ist die Darstellung von Bohm: als Mensch mit Gefühlen, Geschichte und Würde, das alles passiert jenseits von Klischees. Auch die Medienwelt wird kritisch beleuchtet, etwa in ihrer Gratwanderung zwischen Aufklärung und Sensationslust.
Trotz der Schwere bleibt ein leiser Hoffnungsschimmer. Der Roman erinnert daran, wie wichtig es ist, hinter Fassaden zu blicken und Menschen mit Offenheit zu begegnen.
Ein ruhiges, eindringliches Buch, das nachhallt und den Blick auf andere wie auf das eigene Leben verändert.