Mitten aus dem Leben

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pusteblümchen Avatar

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Der Roman ist mitten aus dem Leben gegriffen und beschäftigt sich mit aktuellen Themen wie Obdachlosigkeit, zweite Chancen, Flucht, Schuld, sozialen Randgruppen, Liebe und vielen weiteren.
Im Mittelpunkt der Handlung stehen Bohm und Alina Alev.
Bohm ist mitte dreißig, obdachlos und lebt seit fünf Jahren auf der Straße.
Alina ist eine junge Journalistin, deren Karriere ins Stocken geraten ist.
Nun soll eine Reportage über Obdachlose ihre Chance sein, sich im Job zu behaupten.
Bei ihren Recherchearbeiten trifft sie auf Bohm und will über seinen Alltag berichten.
Dieser lehnt zunächst ab, aber dann nähern sich die beiden an.
Viel unterschiedlicher als Bohm und Alina könnten zwei Menschen kaum sein und trotzdem entwickelt sich etwas zwischen den beiden.
Der Autor berichtet im Wechsel aus der Perspektive der Protagonisten und schafft dadurch Nähe zu den beiden, die ausgesprochen authentisch wirken.

Mich hat das Buch von der ersten Seite an gefesselt und durch seinen intensiven Schreibstil berührt. Ich wollte unbedingt erfahren, wie es dazu kam, dass Bohm auf der Straße gelandet ist und natürlich auch, wie es zwischen ihm und Alina weitergeht.

Christian Huber hat mit seinem Roman eine außergewöhnliche Liebesgeschichte geschaffen, die zeigt wie leicht man unverschuldet auf der Straße landen kann, die Skrupellosigkeit der Medienbranche beleuchtet und damit zum Nachdenken anregt.