Mutig und wertvoll
Das Leben von Alina und Bohm könnte unterschiedlicher nicht sein. Sie arbeitet rund um die Uhr, um die Karriereleiter zu erklimmen; er ist obdachlos und kämpft sich von Tag zu Tag. Und doch kreuzen sich ihre Wege und Bohm trifft eine lebensverändernde Entscheidung: Er wird Alina bei ihrer Reportage unterstützen und dabei Einblick in sein Leben geben. Noch weiß er nicht, dass er dabei auch sein Herz verlieren wird.
Obdachlosigkeit ist kein einfaches Thema und ich fand es mutig, wie offen und ehrlich Autor Christian Huber durch Bohms Augen das Leben auf der Straße mit all seinen Herausforderungen beschreibt. Kälte, Angst und Ungewissheit - alle diese Aspekte werden beschrieben und nichts beschönigt. Gleichzeitig will er mit diesen Schilderungen kein Mitleid bei den Leser*innen hervorrufen, sondern aus meiner Sicht eher dazu aufrufen, die Menschen hinter den Obdachlosigkeit nicht zu vergessen. Dank Bohm wird klar, dass auch Obdachlose feinfühlig und warmherzig sein können und man sie nicht aufgrund des ersten Eindrucks verurteilen sollte. Mich hat sehr berührt, dass dies auch unserer Protagonistin Alina nach und nach immer bewusster wurde. Sie entdeckt ihre Liebe zu Bohm. Hiermit spricht Christian Huber ein vermeintliches Tabuthema an - denn dass man sich in einen Obdachlosen verlieben kann, würden so wohl die wenigsten in einer Geschichte aufgreifen. Doch genau das macht diesem Roman so mutig und wertvoll. Und genau dadurch regt er hoffentlich viele Leser*innen zum Nachdenken und dem Hinterfragen eigener Klischees an!
Fazit: Eine berührende Geschichte, die verdeutlicht, dass Liebe nicht perfekt sein muss, sondern einfach nur echt.
Obdachlosigkeit ist kein einfaches Thema und ich fand es mutig, wie offen und ehrlich Autor Christian Huber durch Bohms Augen das Leben auf der Straße mit all seinen Herausforderungen beschreibt. Kälte, Angst und Ungewissheit - alle diese Aspekte werden beschrieben und nichts beschönigt. Gleichzeitig will er mit diesen Schilderungen kein Mitleid bei den Leser*innen hervorrufen, sondern aus meiner Sicht eher dazu aufrufen, die Menschen hinter den Obdachlosigkeit nicht zu vergessen. Dank Bohm wird klar, dass auch Obdachlose feinfühlig und warmherzig sein können und man sie nicht aufgrund des ersten Eindrucks verurteilen sollte. Mich hat sehr berührt, dass dies auch unserer Protagonistin Alina nach und nach immer bewusster wurde. Sie entdeckt ihre Liebe zu Bohm. Hiermit spricht Christian Huber ein vermeintliches Tabuthema an - denn dass man sich in einen Obdachlosen verlieben kann, würden so wohl die wenigsten in einer Geschichte aufgreifen. Doch genau das macht diesem Roman so mutig und wertvoll. Und genau dadurch regt er hoffentlich viele Leser*innen zum Nachdenken und dem Hinterfragen eigener Klischees an!
Fazit: Eine berührende Geschichte, die verdeutlicht, dass Liebe nicht perfekt sein muss, sondern einfach nur echt.