Nachdenkenswert
Der Buchumschlag und das Hardcover sowie die einzelnen Abschnitte haben das Zeichen des Streichholzes in verschiedenen Zuständen. Gut gewählt! Der Titel wird immer wieder aufgegriffen und auch erklärt. Aber es gibt auch eine zweite hintergründige Bedeutung.
Diese wurde als roter Faden angenehm unaufdringlich, doch präsent durch den Roman geführt.
Bohm, der relativ junge Obdachlose, und Alina, die fast genauso junge Influencerin oder Journalistin, werden abwechselnd durch die einzelnen Kapitel vorgestellt.
Er lebt seit fünf Jahren auf der Straße, und sie möchte ihn in einer Fernsehshow haben. So beginnt die Geschichte.
Hier kommen sofort Gedanken auf, dass die Klischees zuschlagen werden. Sie sind auch da, aber es wird vorsichtig, manchmal auch ereignisreich hintereinander weg erzählt, und zum Glück rutscht das Geschehen nicht ab, dass es unglaubwürdig wäre.
Der Autor hat es geschafft, die Gefühle, die Gedanken von Bohm und Alina unaufdringlich und wie nebenbei in das Geschehen einzubetten. Denn die Beiden werden beobachtet, beurteilt, abgewertet und wie Marionetten der Puppen behandelt. Sehr schön ist die Darstellung der Medienwelt!
Christian Huber kann erzählen, ohne Frage, je mehr man eintaucht, desto weniger will man wissen, ob alles gut wird, sondern eher, ob und wie die Menschen mit dem Thema Obdachlosigkeit umgehen können.
Die angehängte Tracklist ist sicher eine gute Idee, das Buch etwas aufzuwerten, aber für den Inhalt dieser Story hat sie meines Erachtens wenig Bedeutung.
Mir hat der Roman gut gefallen. Es ist sein zweiter Roman, und seine Sprache wird sicher von Mal zu Mal besser.
Diese wurde als roter Faden angenehm unaufdringlich, doch präsent durch den Roman geführt.
Bohm, der relativ junge Obdachlose, und Alina, die fast genauso junge Influencerin oder Journalistin, werden abwechselnd durch die einzelnen Kapitel vorgestellt.
Er lebt seit fünf Jahren auf der Straße, und sie möchte ihn in einer Fernsehshow haben. So beginnt die Geschichte.
Hier kommen sofort Gedanken auf, dass die Klischees zuschlagen werden. Sie sind auch da, aber es wird vorsichtig, manchmal auch ereignisreich hintereinander weg erzählt, und zum Glück rutscht das Geschehen nicht ab, dass es unglaubwürdig wäre.
Der Autor hat es geschafft, die Gefühle, die Gedanken von Bohm und Alina unaufdringlich und wie nebenbei in das Geschehen einzubetten. Denn die Beiden werden beobachtet, beurteilt, abgewertet und wie Marionetten der Puppen behandelt. Sehr schön ist die Darstellung der Medienwelt!
Christian Huber kann erzählen, ohne Frage, je mehr man eintaucht, desto weniger will man wissen, ob alles gut wird, sondern eher, ob und wie die Menschen mit dem Thema Obdachlosigkeit umgehen können.
Die angehängte Tracklist ist sicher eine gute Idee, das Buch etwas aufzuwerten, aber für den Inhalt dieser Story hat sie meines Erachtens wenig Bedeutung.
Mir hat der Roman gut gefallen. Es ist sein zweiter Roman, und seine Sprache wird sicher von Mal zu Mal besser.