Nicht in Worte zu fassen

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r0nja_books Avatar

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Der Roman „Solange ein Streichholz brennt“ hat mich sehr berührt und zum Nachdenken gebracht.

Wir lernen Daniel Bohm kennen, der auf der Straße lebt und von Alina, einer jungen Journalistin, angesprochen wird. Sie möchte ihn interviewen und sein Leben mit filmen und bietet ihm dafür Geld an, welches Bohm, als Obdachloser, natürlich gebrauchen kann.
Wir springen immer zwischen beiden Perspektiven und lernen so beide Charaktere besser kennen. Man merkt schnell, dass Bohm nicht immer in dieser Situation war, aber auch nicht über seine Vergangenheit reden möchte.

Der Roman ist hochaktuell, denn dieses Thema läuft uns fast tagtäglich über den Weg und die meisten Menschen halten sich die Augen davor zu.
Vor allem zeigt dieses Buch, dass man Menschen nicht in Schubladen stecken kann und jeder seine ganz eigene Geschichte mit sich trägt.
Es ist eine leichte, aber berührende Liebesgeschichte und man kann das Buch nicht aus der Hand legen. Vor allem in der heutigen Zeit, eine klare Leseempfehlung!