realitätsnah, emotional, einfach lesenswert
Alinas Kariere als Fernsehjournalistin steht gerade auf der Kippe. Da bietet ihr ein Kollege an einen Beitrag für seine neue Sendung zu erstellen. Sie soll, während er Honoratioren aus Politik und Wirtschaft interviewt, die Kehrseite dieser Politik aufzeigen. So lernt sie Bohm kennen, der seit 5 Jahren auf der Straße lebt und der ihr anfangs nicht einmal seinen Namen nennen will.
Ich denke, für Alina war es ebenso wie für mich, ein Eintauchen in eine völlig unbekannte Welt. So läuft ihre erste Begegnung nicht unbedingt nach Plan. Klar hat man des Öfteren Obdachlose gesehen. Aber was das für diese Menschen bedeutet, wie sie in Mülltonnen nach Nahrung suchen, wie sie stets nach einem Schlafplatz, an dem ihnen nicht das bisschen Habe noch gestohlen wird, suchen müssen, vergisst man beim oberflächlichen Blick. Christian Hubers Ausführungen dazu fand ich sehr eindringlich.
Glaubhaft vermittelt er auch, wie sich Stück für Stück Vertrauen zwischen den Alina und Bohm aufbaut. Es sind kleine Gesten und Blicke, die Alina erkennen lassen, dass da hinter der zerlumpten, ärmlichen Fassade ein Mensch mit einem großen Herzen verborgen ist. So fragt sie sich auch, wie konnte ihm dann sein Leben so entgleiten?
Das Buch hat mich regelrecht gefesselt. Es war ein Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte. Da sind einmal die Beschreibungen, wie Bohm sein Leben auf der Straße organisiert um dort zu überleben. Keine einfache Art zu Leben und von vielen Gefahren begleitet. Dann aber auch mitzuerleben, wie Bohm langsam Vertrauen zu Alina aufbaut. Wie er neugierig auf ihr Leben, ihre Wünsche und Ängste wird und dazu das Frage-Antwort-Spiel mit dem brennenden Streichholz nutzt.
Irgendwann ist auch Bohm bereit sich zu öffnen, seine Abwärtsspierale hin zum Leben auf der Straße zu erzählen. Mich hat dieser Teil des Buchs stark emotional stark berührt. Selten hat mich ein Roman so gefesselt. Von mir gibt’s 5 Lese-Sterne.
Ich denke, für Alina war es ebenso wie für mich, ein Eintauchen in eine völlig unbekannte Welt. So läuft ihre erste Begegnung nicht unbedingt nach Plan. Klar hat man des Öfteren Obdachlose gesehen. Aber was das für diese Menschen bedeutet, wie sie in Mülltonnen nach Nahrung suchen, wie sie stets nach einem Schlafplatz, an dem ihnen nicht das bisschen Habe noch gestohlen wird, suchen müssen, vergisst man beim oberflächlichen Blick. Christian Hubers Ausführungen dazu fand ich sehr eindringlich.
Glaubhaft vermittelt er auch, wie sich Stück für Stück Vertrauen zwischen den Alina und Bohm aufbaut. Es sind kleine Gesten und Blicke, die Alina erkennen lassen, dass da hinter der zerlumpten, ärmlichen Fassade ein Mensch mit einem großen Herzen verborgen ist. So fragt sie sich auch, wie konnte ihm dann sein Leben so entgleiten?
Das Buch hat mich regelrecht gefesselt. Es war ein Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte. Da sind einmal die Beschreibungen, wie Bohm sein Leben auf der Straße organisiert um dort zu überleben. Keine einfache Art zu Leben und von vielen Gefahren begleitet. Dann aber auch mitzuerleben, wie Bohm langsam Vertrauen zu Alina aufbaut. Wie er neugierig auf ihr Leben, ihre Wünsche und Ängste wird und dazu das Frage-Antwort-Spiel mit dem brennenden Streichholz nutzt.
Irgendwann ist auch Bohm bereit sich zu öffnen, seine Abwärtsspierale hin zum Leben auf der Straße zu erzählen. Mich hat dieser Teil des Buchs stark emotional stark berührt. Selten hat mich ein Roman so gefesselt. Von mir gibt’s 5 Lese-Sterne.