Traurig und schön zugleich
Ziemlich zu Beginn hat mich das Buch direkt gepackt! Die Kapitel sind aus den Rollen der beiden Protagonist*innen geschrieben und geben der Geschichte dadurch noch mehr Lebendigkeit. Es verleiht Bohm, obdachlos, dadurch genauso eine Präsenz und innensicht, wie der Protagonistin. Das hat mir gut gefallen, da auf diese Weise nicht über einen Obdachlosen geschrieben wurde und er auf diese Weise als Ganzes, als Person gesehen wird. Die Liebesgeschichte, die in der Geschichte auch Platz findet, hat mir gefallen, da sie nicht beschönigt und geglättet, sondern mit allen Widerständen und Herausforderungen des Lebens dargestellt wird. Gleichzeitig niviliert sie die Grenze zwischen vermeintlich Gesellschaftsinternen und denjenigen am Gesellschaftsrand. Darüber hinaus wird auch die Branche der Medien und Fernsehen sehr spannend, mit ihren moralischen Abgründen, aufgegriffen.
Das Buch enthält soviele gesellschaftliche Themen! Das ist dem Autor wirklich sehr gut gelungen, das in eine spannende Geschichte zu verpacken.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich gebe eine klare Lesempfehlung! Es verbindet gesellschaftliche Themen, Schwere und auch eine Leichtigkeit und Hoffnung.
Das Buch enthält soviele gesellschaftliche Themen! Das ist dem Autor wirklich sehr gut gelungen, das in eine spannende Geschichte zu verpacken.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich gebe eine klare Lesempfehlung! Es verbindet gesellschaftliche Themen, Schwere und auch eine Leichtigkeit und Hoffnung.