Vielschichtig und berührend
In Christian Hubers neuem Roman „Solange ein Streichholz brennt“ lernen wir auf der einen Seite den obdachlosen Bohm kennen,der sein Dasein mehr schlecht als recht auf den Straßen Kölns fristet.
Auf der anderen Seite lernen wir die junge Journalistin Alina Alev kennen.Ihre Fernsehkarriere stagniert und als letzte Chance soll sie eine Reportage über Obdachlose drehen.
Bei ihrer Recherche lernt sie Bohm kennen und möchte unbedingt mit ihm drehen.
Nachdem sich Bohm nach anfänglicher Skepsis auf die Reportage einlässt,entwickeln die beiden die unterschiedlicher nicht sein können Gefühle füreinander.
Doch je näher Alina Bohm an sich heranlässt,desto mehr hat sie das Gefühl,dass Bohm etwas vor ihr verbirgt.
Wird sich Bohm Alina öffnen und wird Alina erfahren wie es dazu kam,dass Bohm auf der Straße landete?
Christian Huber ist ein emotional dichter und vielschichtiger Roman gelungen,der weitaus über einen Liebesroman hinausgeht.
Vielmehr ist es Milieustudie,eine Abrechnung mit der gnadenlosen Fernsehindustrie und wirft bei der Leserschaft die Frage nach Verantwortung und Schuld auf.
Gleichzeitig zeigt der Roman auf eindrückliche Weise,wie schnell ein Leben entgleiten kann und wie schwer es ist eine zweite Chance zu bekommen.
Dabei gelingt es dem Autor alle aufgezeigten Perspektiven glaubhaft darzustellen,Handlung und Dialoge wirken zu jedem Zeitpunkt authentisch.
Besonders gut hat mir die Ausarbeitung der Figur Bohm gefallen.
Der Autor schafft es durch seine differenzierte Darstellung der Figur eine gewisse Würde zu verleihen und man fühlt sich Bohm ganz nah.
Die eindringliche Schilderung seiner Vergangenheit hat mich nachdenklich gestimmt wie schnell ein gesellschaftlicher Absturz im Grunde gehen kann und wie ein einzelner Moment ein Leben aus den Fugen bringen kann.
Fazit: Ein wahnsinnig gut geschriebener Roman,der mich berührt hat und lange nachwirkt.
Eine klare Leseempfehlung von mir.
Auf der anderen Seite lernen wir die junge Journalistin Alina Alev kennen.Ihre Fernsehkarriere stagniert und als letzte Chance soll sie eine Reportage über Obdachlose drehen.
Bei ihrer Recherche lernt sie Bohm kennen und möchte unbedingt mit ihm drehen.
Nachdem sich Bohm nach anfänglicher Skepsis auf die Reportage einlässt,entwickeln die beiden die unterschiedlicher nicht sein können Gefühle füreinander.
Doch je näher Alina Bohm an sich heranlässt,desto mehr hat sie das Gefühl,dass Bohm etwas vor ihr verbirgt.
Wird sich Bohm Alina öffnen und wird Alina erfahren wie es dazu kam,dass Bohm auf der Straße landete?
Christian Huber ist ein emotional dichter und vielschichtiger Roman gelungen,der weitaus über einen Liebesroman hinausgeht.
Vielmehr ist es Milieustudie,eine Abrechnung mit der gnadenlosen Fernsehindustrie und wirft bei der Leserschaft die Frage nach Verantwortung und Schuld auf.
Gleichzeitig zeigt der Roman auf eindrückliche Weise,wie schnell ein Leben entgleiten kann und wie schwer es ist eine zweite Chance zu bekommen.
Dabei gelingt es dem Autor alle aufgezeigten Perspektiven glaubhaft darzustellen,Handlung und Dialoge wirken zu jedem Zeitpunkt authentisch.
Besonders gut hat mir die Ausarbeitung der Figur Bohm gefallen.
Der Autor schafft es durch seine differenzierte Darstellung der Figur eine gewisse Würde zu verleihen und man fühlt sich Bohm ganz nah.
Die eindringliche Schilderung seiner Vergangenheit hat mich nachdenklich gestimmt wie schnell ein gesellschaftlicher Absturz im Grunde gehen kann und wie ein einzelner Moment ein Leben aus den Fugen bringen kann.
Fazit: Ein wahnsinnig gut geschriebener Roman,der mich berührt hat und lange nachwirkt.
Eine klare Leseempfehlung von mir.