zersplitterte Leben
Mein Interesse wurde durch die Kurzbeschreibung geweckt. Ein Roman mit einem Obdachlosen als Protagonisten ist nicht alltäglich, so dass ich gespannt war, was mich erwarten würde. Und es hat mir gefallen, sehr sogar. Schon die Geschichte als solche, aber mehr noch die Art und Weise wie der Autor sie erzählt hat. Sprachlich und erzählerisch von beeindruckender Intensität, insbesondere in den emotionalen Momenten und wie er die innere Zerrissenheit von Bohm offenbart. Ohne viele Worte zu machen, sparsam, aber gerade deshalb so berührend.
Leicht war es nicht, in die harte Realität von Bohms Welt einzutauchen, aber gut die eigene Komfortzone mal zu verlassen, auch wenn es nur mittels eines Romans ist. Alina lebt ein ganz anderes Leben, nach außen hin erfolgreich, doch sie hat zu kämpfen, vor allem beruflich, und glücklich ist sie ebenfalls nicht. Mit dieser Reportage über Obdachlosigkeit eröffnet sich ihr eine vermeintlich letzte Chance den vermeintlichen Traumjob zu behalten. Doch ist das überhaupt erstrebenswert? Diese Frage stellt sich ihr im Laufe der Geschichte.
Schon bei ihrer ersten Begegnung ist da was zwischen Bohm und Alina, trotzdem laufen Alinas Bemühungen zunächst ins Leere, erst ein schmerzhaftes Ereignis führt bei ihm zum Umdenken. Bohm lässt sich auf die Reportage ein und von Alina durch seine Tage begleiten. Besonders für ihn eine schwierige Sache, und doch gibt es immer wieder mal kurze Momente der Annäherung bevor die Mauern zwischen ihren Welten wieder hochgehen. Diese seltenen Momente unwillkommener und widerwilliger Gefühle fängt der Autor für mein Empfinden ganz wunderbar ein, stark und ohne Pathos.
Die ganze Zeit über fragt man sich, was mag hinter dem Absturz von Bohm stehen. Die Antwort wird gegeben, glaubwürdig und berührend. Ebenso wie das Ende, das nicht jede Frage beantwortet und nicht alle Probleme auflöst, in dem jedoch ein Hauch von Hoffnung mitschwingt.
Für mich eine wirklich gute Geschichte, großartig erzählt, mit interessanten und glaubwürdigen Figuren, die nicht nur Alinas, sondern auch meinen Blick auf Obdachlosigkeit und „zersplitterte Leben“ verändert hat.
Titel und Cover passen und haben mir gut gefallen.
Fesselnd, mitreißend, unter die Haut gehend, ein Lese-Highlight.
Leicht war es nicht, in die harte Realität von Bohms Welt einzutauchen, aber gut die eigene Komfortzone mal zu verlassen, auch wenn es nur mittels eines Romans ist. Alina lebt ein ganz anderes Leben, nach außen hin erfolgreich, doch sie hat zu kämpfen, vor allem beruflich, und glücklich ist sie ebenfalls nicht. Mit dieser Reportage über Obdachlosigkeit eröffnet sich ihr eine vermeintlich letzte Chance den vermeintlichen Traumjob zu behalten. Doch ist das überhaupt erstrebenswert? Diese Frage stellt sich ihr im Laufe der Geschichte.
Schon bei ihrer ersten Begegnung ist da was zwischen Bohm und Alina, trotzdem laufen Alinas Bemühungen zunächst ins Leere, erst ein schmerzhaftes Ereignis führt bei ihm zum Umdenken. Bohm lässt sich auf die Reportage ein und von Alina durch seine Tage begleiten. Besonders für ihn eine schwierige Sache, und doch gibt es immer wieder mal kurze Momente der Annäherung bevor die Mauern zwischen ihren Welten wieder hochgehen. Diese seltenen Momente unwillkommener und widerwilliger Gefühle fängt der Autor für mein Empfinden ganz wunderbar ein, stark und ohne Pathos.
Die ganze Zeit über fragt man sich, was mag hinter dem Absturz von Bohm stehen. Die Antwort wird gegeben, glaubwürdig und berührend. Ebenso wie das Ende, das nicht jede Frage beantwortet und nicht alle Probleme auflöst, in dem jedoch ein Hauch von Hoffnung mitschwingt.
Für mich eine wirklich gute Geschichte, großartig erzählt, mit interessanten und glaubwürdigen Figuren, die nicht nur Alinas, sondern auch meinen Blick auf Obdachlosigkeit und „zersplitterte Leben“ verändert hat.
Titel und Cover passen und haben mir gut gefallen.
Fesselnd, mitreißend, unter die Haut gehend, ein Lese-Highlight.