Tolle Neuigkeiten?

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signalhill Avatar

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Rachel Joyce ist sicherlich ein Garant für gute Literatur, was man spätestens seit "Harold Fry" ja weiß. Doch "Sommerhaus" scheint völlig anders, ein Roman, vorausschauend im Prolog, scheinbar leicht im Sommer mit Flip Flops, aber dann doch ein Sommer, der mit dem Tod des Vaters Vic doch die gesamte Familie zerstört.

Und all das scheint mit den "tollen" Neuigkeiten zu beginnen, die Vic seinen vier Kindern in einer Noodle-Bar eröffnet: Er wird eine Frau heiraten, die nicht nur sehr viel jünger als er, sondern auch sehr viel jünger als seine eigenen Kinder ist. Und um diese Bella-Mae scheint sich die Folgehandlung zu entspinnen.

Hier mag man viel spekulieren: Eine junge Frau, ein wirklich alter Mann - geht es um Geld oder wirklich Liebe? Wird sie sein Geld erben und die Kinder leer ausgehen? Wenn es hier scheint, als ob der Roman in diese Richtung geht, so wird man als Lesender sicher doch noch ein paar Überraschungen erleben.

Gern möchte ich "Sommerhaus", den Roman mit dem wunderschönen Cover, hier vorab lesen.