Atmosphärisches Familiendrama am Lago d’Orta
„Sommerhaus“ von Rachel Joyce hat mich vor allem durch die sommerliche, gleichzeitig aber leicht melancholische Atmosphäre am Lago d’Orta überzeugt. Das italienische Sommerhaus bildet die perfekte Kulisse für eine Familie, in der sich über Jahre viele unausgesprochene Konflikte, unerfüllte Erwartungen und Verletzungen angesammelt haben.
Besonders spannend fand ich die Dynamik der vier Geschwister. Nach dem Tod ihres Vaters treffen sie nicht nur auf dessen junge Ehefrau Bella-Mae, sondern auch auf viele Fragen über ihre eigene Vergangenheit. Die Geschichte entwickelt sich eher ruhig, hat aber durch die Geheimnisse und das Misstrauen eine dauerhafte Spannung, die mich immer weiterlesen ließ.
Der Schreibstil von Rachel Joyce ist angenehm zu lesen und nimmt sich Zeit für die Gedanken und Eigenheiten der Figuren. Das ruhigere Tempo hat für mich gut zur Geschichte gepasst und die unterschiedlichen Beziehungen innerhalb der Familie nachvollziehbar gemacht. Bella-Mae bleibt lange schwer einzuschätzen, was die Geschichte zusätzlich spannend macht.
Für mich war “Sommerhaus" ein perfekter Urlaubsread mit unerwarteter Tiefe und Emotionalität.
Besonders spannend fand ich die Dynamik der vier Geschwister. Nach dem Tod ihres Vaters treffen sie nicht nur auf dessen junge Ehefrau Bella-Mae, sondern auch auf viele Fragen über ihre eigene Vergangenheit. Die Geschichte entwickelt sich eher ruhig, hat aber durch die Geheimnisse und das Misstrauen eine dauerhafte Spannung, die mich immer weiterlesen ließ.
Der Schreibstil von Rachel Joyce ist angenehm zu lesen und nimmt sich Zeit für die Gedanken und Eigenheiten der Figuren. Das ruhigere Tempo hat für mich gut zur Geschichte gepasst und die unterschiedlichen Beziehungen innerhalb der Familie nachvollziehbar gemacht. Bella-Mae bleibt lange schwer einzuschätzen, was die Geschichte zusätzlich spannend macht.
Für mich war “Sommerhaus" ein perfekter Urlaubsread mit unerwarteter Tiefe und Emotionalität.