Bewegender Familienroman
Vic Kemp, ein Mann der immer für seine Kunst gelebt hat, hat seinen vier Kindern etwas mitzuteilen. Er wird noch einmal heiraten. Für die Kinder eine große Überraschung, da sie nicht einmal wussten, dass ihr Vater eine Beziehung hat. Noch größer ist die Überraschung, dass die neue Frau, Bella-Mae, erst 27 Jahre alt ist und die Heirat schon in Kürze stattfinden soll. Die Geschwister tun sich schwer damit, diese Information zu verarbeiten. Sie sind verwirrt, fassungslos und wollen Bella-Mae nun kennenlernen. Doch irgendetwas kommt immer dazwischen. Bella-Mae ist zu müde, oder ist beschäftigt. Es gibt immer eine Ausrede, die ein Treffen verhindert. Jedes der Kinder macht sich seine eigenen Gedanken und als ihr Vater mit seiner zukünftigen Frau in das geliebte Sommerhaus der Familie fährt, beschließen die Geschwister, den Kontakt zu ihrem Vater vorerst einzustellen. Vic schickt seinen Kindern Nachrichten, doch diese reagieren nicht darauf, auch wenn es nicht allen leicht fällt. Jedoch wird kurz darauf der Vater tot aufgefunden. Die Geschwister stehen unter Schock und treffen sich im Sommerhaus, wo sie schließlich auch Bella-Mae kennenlernen werden. Eine freundliche, aber sehr undurchsichtige Person. Viele Fragen kommen auf, die es zu klären gibt.
Sommerhaus ist eine von Anfang an fesselnde Familiengeschichte, die ruhig erzählt ist, aber sehr spannend. Man lernt jedes der Geschwister gut kennen. Ihre Gedankenwelt, Sehnsüchte, Ängste, Probleme, Freuden. Alle sind sehr verschieden und doch haben sie eine enge Bindung, die allerdings mit dem Tod des Vaters Risse bekommt.
Rachel Joyce hat einen wunderbar klugen Roman geschrieben, mit einem überraschenden Ende. Beeindruckt haben mich die komplexen Charaktere, die unausgesprochenen Verletzungen, die Beschreibung der Villa, die Hitze Italiens, das Leben als Künstler, die Auseinandersetzungen innerhalb der Familie, in der man dachte sich zu kennen. Der Schreibstil der Autorin hat das Lesen zum Vergnügen gemacht. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Das Cover passt perfekt zu der Geschichte und ist in meinen Augen ein Kunstwerk. Genau wie der Inhalt des Buches.
Sommerhaus ist eine von Anfang an fesselnde Familiengeschichte, die ruhig erzählt ist, aber sehr spannend. Man lernt jedes der Geschwister gut kennen. Ihre Gedankenwelt, Sehnsüchte, Ängste, Probleme, Freuden. Alle sind sehr verschieden und doch haben sie eine enge Bindung, die allerdings mit dem Tod des Vaters Risse bekommt.
Rachel Joyce hat einen wunderbar klugen Roman geschrieben, mit einem überraschenden Ende. Beeindruckt haben mich die komplexen Charaktere, die unausgesprochenen Verletzungen, die Beschreibung der Villa, die Hitze Italiens, das Leben als Künstler, die Auseinandersetzungen innerhalb der Familie, in der man dachte sich zu kennen. Der Schreibstil der Autorin hat das Lesen zum Vergnügen gemacht. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Das Cover passt perfekt zu der Geschichte und ist in meinen Augen ein Kunstwerk. Genau wie der Inhalt des Buches.