Demontage einer Familie
Die vier Geschwister Susan, Netta, Goose und Iris sind total geschockt, als ihr 73jähriger Vater, der erfolgreiche Künstler Vic Kemp, ihnen eröffnet, dass er vorhat, die 27jährige Bella-Mae zu heiraten. Die Zukünftige ist sieben Jahre jünger als seine jüngste Tochter! Die Geschwister hoffen, dass ihr Vater wieder zu Sinnen kommt und melden sich erst einmal nicht mehr bei ihm. Vic und Bella-Mae, die sie noch nicht kennengelernt haben, fahren in das Ferienhaus der Familie am italienischen Ortasee. Das Nächste, was die vier Geschwister hören, ist, dass ihr Vater bei einem Badeunfall ums Leben gekommen ist. Da er ein hervorragender Schwimmer war, können sie nicht glauben, dass er ertrunken ist, sondern vermuten, dass Bella-Mae ihre Finger im Spiel hatte, womöglich, um an das Vermögen des Vaters zu kommen. Alle vier fahren nach Italien, um vor Ort zu sein und Bella-Mae zur Rede zu stellen. Sie bestehen auf einer Autopsie und wollen bis zum Eintreffen des Ergebnisses in Italien bleiben. Während dieser Zeit verschiebt sich das Verhältnis zwischen den einzelnen Personen und es kommt zu Spannungen und Eifersüchteleien. Die trauernde Witwe gewinnt das Vertrauen einzelner Geschwister. Ist sie wirklich so berechnend, wie zuerst angenommen oder ist ihre Trauer echt? Und was ist mit dem letzten Werk des Vaters, das er als sein Meisterwerk angekündigt hatte? Bella-Mae behauptet, nichts von einem Gemälde zu wissen.
Ich fand „Das Sommerhaus“ ausgesprochen faszinierend. Immer wieder verschiebt sich die Perspektive auf die Geschehnisse und man ist als Leser hin- und hergerissen, was man glauben soll. Auch die Konflikte zwischen den Geschwistern und ihre Entwicklung während ihres Aufenthalts am Ortasee waren glaubhaft dargestellt. Mir hat die Lektüre großen Spaß gemacht. Nach einem eher gemächlichen Beginn nimmt die Erzählung rasant an Fahrt auf und zieht die Leser in ihren Bann. Von mir 5 Sterne und Leseempfehlung!
Ich fand „Das Sommerhaus“ ausgesprochen faszinierend. Immer wieder verschiebt sich die Perspektive auf die Geschehnisse und man ist als Leser hin- und hergerissen, was man glauben soll. Auch die Konflikte zwischen den Geschwistern und ihre Entwicklung während ihres Aufenthalts am Ortasee waren glaubhaft dargestellt. Mir hat die Lektüre großen Spaß gemacht. Nach einem eher gemächlichen Beginn nimmt die Erzählung rasant an Fahrt auf und zieht die Leser in ihren Bann. Von mir 5 Sterne und Leseempfehlung!