Ein schicksalhafter Sommer

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schwedenbiene Avatar

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Das Cover ist einfach gehalten und in seiner Schlichtheit wunderschön.

Der weltberühmte Künstler Vic Kemp und seine vier Kinder haben sich untereinander
eingerichtet. Bis eines Tages Vic beschließt, im Alter von 70 Jahren noch einmal
zu heiraten. Die 27-jährige Bella-Mae. Das ruft die Kinder auf den Plan.
Sie sind fassungslos. Als der Vater dann noch beim Baden ertrinkt, gibt es kein
halten mehr. Sie versammeln sich im Sommerhaus der Familie, um herauszufinden, was
wirklich passiert ist.

Sommerhaus ist eine dieser Geschichten mit Augenblicken aus dem Alltag – liebenswürdig, aber mit Biss, ironisch, aber zutiefst menschlich.
Die Charaktere sind alle sehr ausdrucksstark und auch liebenswert.
Haben ihre Ecken und Kanten. Das macht das Geschehen recht lebendig.
Es geht um das Bewusstsein, dass ein Leben immer von anderen abhängig ist und sein wird.
Dass es Versäumnisse geben kann, die unabänderlich bleiben.
Mit großer Wärme erzählt die Autorin von Lebensträumen, Erinnerungen, Scheitern, Entwurzelung, verpassten Chancen und dem schwierigen Weg zur Versöhnung. Immer wieder geht es um die Frage: Heilt die Zeit alle Wunden?
Die Schreibweise ist wunderbar. Sehr ernste Töne und Begebenheiten sind durchaus vorhanden aber es gibt auch viel erfrischende Leichtigkeit.
Genau diese Mischung macht aus diesem Buch ein Leseerlebnis.
Fesselnd, berührend und mit der Hoffnung, dass Versöhnung möglich sein kann.