Ein Sommer zwischen Trauer, Familie und Drama
Der 76-jährige Vic Kemp ist ein großartiger Künstler. Dessen ist er sich auch sehr bewusst, von seiner eigenen Genialität ist er völlig überzeugt und an Selbstbewusstsein mangelt es ihm nicht. Seine vier Kinder Netta 40, Susan 39, Goose 36 und Iris 33 Jahre verehren ihn, was vielleicht auch ein wenig dem frühen Tod ihrer Mutter zuzuschreiben ist. Nun eröffnet Vic ihnen, dass er wieder heiraten will und zwar die 27-jährige Bella-Mae. Seine Kinder sind entsetzt.
Vic zieht mit Bella-Mae in die Familienvilla am norditalienischen See Lago d’Orta. Dort wird er kurz nach der Hochzeit tot aus dem See geborgen. Seine Kinder reisen hin, um zu erfahren, was passiert ist bzw. um Bella-Mae als Erbschleicherin oder sogar Mörderin zu überführen.
Der Originaltitel zu diesem Buch lautet „The Homemade God“ und ich finde es wirklich schade, dass dieser nicht beibehalten wurde, da er absolut treffend ist.
Die Villa am See nimmt viel Raum ein. Die Hitze des Sommers wird dort regelrecht spürbar. Das Buch ist eine Familiengeschichte und zugleich spannend wie ein Kriminalfall. Die Dynamik der Beziehung zwischen den Geschwistern verändert sich, durch den Tod des Vaters gestaltet sich ihre Rolle im Familiengefüge neu. Sie beginnen, die Vergangenheit und das idealisierte Bild ihres Vaters zu hinterfragen. Es werden Risse freigelegt, von denen zunächst nichts zu ahnen war.
Während mir keiner der Charaktere so richtig sympathisch geworden ist, habe ich das Setting, das Haus am See und die sommerliche Hitze geliebt. Da kam ich schon beim Lesen ins Schwitzen.
Trotz der unsympathischen Charaktere war es für mich ein absolut fesselndes Sommerdrama, das mich vor allem durch sein Setting und die spürbare Hitze begeistert hat.
Vic zieht mit Bella-Mae in die Familienvilla am norditalienischen See Lago d’Orta. Dort wird er kurz nach der Hochzeit tot aus dem See geborgen. Seine Kinder reisen hin, um zu erfahren, was passiert ist bzw. um Bella-Mae als Erbschleicherin oder sogar Mörderin zu überführen.
Der Originaltitel zu diesem Buch lautet „The Homemade God“ und ich finde es wirklich schade, dass dieser nicht beibehalten wurde, da er absolut treffend ist.
Die Villa am See nimmt viel Raum ein. Die Hitze des Sommers wird dort regelrecht spürbar. Das Buch ist eine Familiengeschichte und zugleich spannend wie ein Kriminalfall. Die Dynamik der Beziehung zwischen den Geschwistern verändert sich, durch den Tod des Vaters gestaltet sich ihre Rolle im Familiengefüge neu. Sie beginnen, die Vergangenheit und das idealisierte Bild ihres Vaters zu hinterfragen. Es werden Risse freigelegt, von denen zunächst nichts zu ahnen war.
Während mir keiner der Charaktere so richtig sympathisch geworden ist, habe ich das Setting, das Haus am See und die sommerliche Hitze geliebt. Da kam ich schon beim Lesen ins Schwitzen.
Trotz der unsympathischen Charaktere war es für mich ein absolut fesselndes Sommerdrama, das mich vor allem durch sein Setting und die spürbare Hitze begeistert hat.