Enttäuschung der Saison
Ich habe „Miss Bensons Reise“ sehr geliebt und schon mehrfach verschenkt. Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut und war sicher, es müsste ein wunderbarer Schmöker sein. Leider habe ich mich damit eher gelangweilt.
Dabei ist das Thema ist wunderbar skurril. Vic Kemp ist ein berühmter Maler und schon über 70 Jahre alt, als er seinen Kindern eröffnet, dass er nochmal heiraten möchte. Nicht nur das, die Braut ist auch noch jünger als seine Kinder. Bella-Mae ist erst 27 und sehr mysteriös. Warum heiratet so eine junge Frau einen alten Mann? Wo hat er sie kennengelernt? Als Vic dann auch noch plötzlich stirbt, treffen sich seine vier Kinder im Sommerhaus in Italien, wo Vic und Bella-Mae gelebt haben, aber auch das Haus scheint komplett verwandelt zu sein. Und wo ist das Bild geblieben, das Vic angeblich gerade malen wollte?
Das klingt nach einer tollen Geschichte, nur beschäftigt sich das Buch auf den ersten 200 Seiten hauptsächlich damit, die Geschwister vorzustellen. Netta, Susan, Goose und Iris haben alle ihre eigenen Geschichten und Erinnerungen an ihre Kindheit, Erlebnisse mit dem Vater. All das wird ausführlichst ausgebreitet, hübsch erzählt, aber besonders fesselnd ist es nicht.
Später versuchen sie, den Tod des Vaters aufzuklären, da bekommt das Geschehen einen kriminalistischen Touch, aber auch das passiert mit einer unglaublichen Weitschweifigkeit und zahllosen Schlenkern. Bella-Mae ist ein Mysterium, ein großes Rätsel, das aber keine Geschichte trägt und so geht es sehr zähflüssig dahin. Auch der Humor, den ich von der Autorin kenne, kommt hier nicht weiter zum Tragen.
Durch dieses Buch musste ich mich kämpfen und verbuche es als Enttäuschung der Saison.
Dabei ist das Thema ist wunderbar skurril. Vic Kemp ist ein berühmter Maler und schon über 70 Jahre alt, als er seinen Kindern eröffnet, dass er nochmal heiraten möchte. Nicht nur das, die Braut ist auch noch jünger als seine Kinder. Bella-Mae ist erst 27 und sehr mysteriös. Warum heiratet so eine junge Frau einen alten Mann? Wo hat er sie kennengelernt? Als Vic dann auch noch plötzlich stirbt, treffen sich seine vier Kinder im Sommerhaus in Italien, wo Vic und Bella-Mae gelebt haben, aber auch das Haus scheint komplett verwandelt zu sein. Und wo ist das Bild geblieben, das Vic angeblich gerade malen wollte?
Das klingt nach einer tollen Geschichte, nur beschäftigt sich das Buch auf den ersten 200 Seiten hauptsächlich damit, die Geschwister vorzustellen. Netta, Susan, Goose und Iris haben alle ihre eigenen Geschichten und Erinnerungen an ihre Kindheit, Erlebnisse mit dem Vater. All das wird ausführlichst ausgebreitet, hübsch erzählt, aber besonders fesselnd ist es nicht.
Später versuchen sie, den Tod des Vaters aufzuklären, da bekommt das Geschehen einen kriminalistischen Touch, aber auch das passiert mit einer unglaublichen Weitschweifigkeit und zahllosen Schlenkern. Bella-Mae ist ein Mysterium, ein großes Rätsel, das aber keine Geschichte trägt und so geht es sehr zähflüssig dahin. Auch der Humor, den ich von der Autorin kenne, kommt hier nicht weiter zum Tragen.
Durch dieses Buch musste ich mich kämpfen und verbuche es als Enttäuschung der Saison.