Familie...

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Sowohl Cover als auch Titel wecken so ein wenig die Erwartung, eine leichte Sommerlektüre, vielleicht auch einen Krimi vorzufinden. Das ist das Buch aber beides nicht. Das wurde in der englischen Originalausgabe wesentlich eleganter gelöst, sowohl Cover als auch Titel passen wesentlich besser zur Geschichte. Aber was ist das Buch denn nun eigentlich? Die Beschreibung „Familiendrama“ trifft es vielleicht am besten. Vier Geschwister treffen nach dem Tod des Vaters aufeinander und auf ihre junge Stiefmutter. Dabei treten nach und nach alle aus der Kindheit zurückgebliebenen Konflikte untereinander und mit dem Vater zu Tage. Und obwohl die Geschichte durchaus flüssig erzählt wird und auch ein gewisses Spannungsmoment vorhanden ist, bleibt man als Leser irgendwie distanziert. Dies liegt vor allem daran, dass keine der Figuren einem wirklich sympathisch wird, bei allen überwiegen die negativen Eigenschaften.
Ich habe mich insofern auch schwer mit einer Gesamtbewertung getan, letztlich von mir vier Sterne.