Hin und her
Ein Künstler, der eine deutlich jüngere Frau heiratet. Vier Geschwister, die gegen ihre eigenen Dämonen kämpfen. Und ein mysteriöser Todesfall. Das alles erwartet mich in „Sommerhaus“.
Vic Kemp, ein siebzigjähriger Künstler mit vier erwachsenen Kindern, heiratet die 27 Jahre alte Bella- Mae. Die Kinder erfahren seine Beweggründe nicht. Bald darauf ist Vic Tod- was ist passiert? Hat seine Frau etwas damit zu tun? Der besorgte Nachwuchs reist zum Unglücksort in das Sommerhaus an den Lago d‘ Orta. Einige Familiengeheimnisse warten darauf, bei diesen Treffen offenbart zu werden…
Zunächst fällt das Cover auf. Entgegen der mysteriösen Thematik ist ein helles Haus am See abgebildet. Ist das ein Trugschluss? Was verbirgt das Haus hinter der schönen Fassade? Diese Fragen gesellen sich zu meiner Neugierde bezüglich der Story dazu.
Zum Cover passt, dass die Story realistisch und bildhaft geschrieben ist. Joyce bedient sich Metaphern, Vergleichen und anderen sprachlichen Mitteln, um Charaktere und Setting zu vermitteln. Dadurch habe ich dem Eindruck, selbst im Sommerhaus zu sein.
Das Sommerhaus als Setting ist für mich ein Highlight. Dieses Haus scheint seine eigene Geschichte zu haben und diese erzählen zu wollen. Während die Charaktere sich um ihre eigenen Probleme kümmern und vieles unausgesprochen bleibt, ist das Haus voller Geheimnisse, die entdeckt werden möchten und Einblicke in Vics Leben geben, die den Geschwistern verborgen blieben.
Die Geschwister sind das größte Manko am Roman. Alle vier Kinder bringen Probleme mit sich- von Alkohol über Finanzen bis zur geheimen Liebe ist alles dabei. Doch anstatt Spannung aufzubauen, tänzeln die Geschwister umeinander herum und ziehen das Geschehen in die Länge. Die individuellen Themen sind super wichtig, aber gehen bei den „Eiertanz“ der Geschwister, wo vieles unausgesprochen bleibt, unter.
Insgesamt ein spannendes Buch, was sich gut lesen lässt, viele Themen aber nicht zu Ende bespricht. Vier Sterne von mir.
Vic Kemp, ein siebzigjähriger Künstler mit vier erwachsenen Kindern, heiratet die 27 Jahre alte Bella- Mae. Die Kinder erfahren seine Beweggründe nicht. Bald darauf ist Vic Tod- was ist passiert? Hat seine Frau etwas damit zu tun? Der besorgte Nachwuchs reist zum Unglücksort in das Sommerhaus an den Lago d‘ Orta. Einige Familiengeheimnisse warten darauf, bei diesen Treffen offenbart zu werden…
Zunächst fällt das Cover auf. Entgegen der mysteriösen Thematik ist ein helles Haus am See abgebildet. Ist das ein Trugschluss? Was verbirgt das Haus hinter der schönen Fassade? Diese Fragen gesellen sich zu meiner Neugierde bezüglich der Story dazu.
Zum Cover passt, dass die Story realistisch und bildhaft geschrieben ist. Joyce bedient sich Metaphern, Vergleichen und anderen sprachlichen Mitteln, um Charaktere und Setting zu vermitteln. Dadurch habe ich dem Eindruck, selbst im Sommerhaus zu sein.
Das Sommerhaus als Setting ist für mich ein Highlight. Dieses Haus scheint seine eigene Geschichte zu haben und diese erzählen zu wollen. Während die Charaktere sich um ihre eigenen Probleme kümmern und vieles unausgesprochen bleibt, ist das Haus voller Geheimnisse, die entdeckt werden möchten und Einblicke in Vics Leben geben, die den Geschwistern verborgen blieben.
Die Geschwister sind das größte Manko am Roman. Alle vier Kinder bringen Probleme mit sich- von Alkohol über Finanzen bis zur geheimen Liebe ist alles dabei. Doch anstatt Spannung aufzubauen, tänzeln die Geschwister umeinander herum und ziehen das Geschehen in die Länge. Die individuellen Themen sind super wichtig, aber gehen bei den „Eiertanz“ der Geschwister, wo vieles unausgesprochen bleibt, unter.
Insgesamt ein spannendes Buch, was sich gut lesen lässt, viele Themen aber nicht zu Ende bespricht. Vier Sterne von mir.