Konfliktbeladene Familiengeschichte
Ein Cover, welches einen gleich an Urlaub denken lässt. Damit wird man aufs Glatteis geführt, denn es folgt kein sommerleichter Roman. Eher wird das Bild einer Familie gezeichnet, die sich mit Verlust auseinandersetzen muss. Und mit den Fragen der Schuld.
Vic Kemp, ein Londoner Künstler, ruft seine Kinder in einem Restaurant zusammen, um ihnen zu verkünden, dass er die gut vierzig Jahre jüngere Bella-Mae, jünger als jedes seiner vier Kinder, im italienischen Sommerhaus der Familie, am Lago d’Orta, heiraten will. Nicht lange danach wird der erfahrene Schwimmer Vic ertrunken aufgefunden. Seine erwachsenen Kinder Netta, Susan, Gosse und Iris wollen herausfinden was passiert ist, reisen nach Italien und lernen dabei Bella-Mae kennen. Viele offen gebliebene Fragen, auch zu den eigenen Lebensentwürfen, sind nun zu klären.
Knapp die Hälfte des Buches werden wir mit den Kindern bekannt gemacht, ihren Charakteren und dem Familienleben, bei dem der fast übermächtige Vater im Mittelpunkt stand. Mir hat der Teil einiges an Durchhaltevermögen abverlangt, denn einige Passagen lasen sich doch recht weitschweifig. Der Schreibstil hat mir dennoch gut gefallen, die Beschreibungen sind gelungen, de Autorin versteht es die Stimmungen gut einzufangen, alles ist klar und anschaulich formuliert. Die Charaktere sind grundverschieden angelegt, bedienen dabei auch einige Klischees. Nicht mit allen wurde ich vertraut, man muss sich auch auf den Perspektiv-Wechsel einlassen können. So nach und nach treten die Probleme zwischen den Geschwistern zu Tage, derweil die Figur der Bella-Mae lange unergründlich bleibt. Ich bin froh, dass ich trotz anfänglicher Skepsis an dem Roman drangeblieben bin, ich habe mich letztendlich gut unterhalten gefühlt.
Vic Kemp, ein Londoner Künstler, ruft seine Kinder in einem Restaurant zusammen, um ihnen zu verkünden, dass er die gut vierzig Jahre jüngere Bella-Mae, jünger als jedes seiner vier Kinder, im italienischen Sommerhaus der Familie, am Lago d’Orta, heiraten will. Nicht lange danach wird der erfahrene Schwimmer Vic ertrunken aufgefunden. Seine erwachsenen Kinder Netta, Susan, Gosse und Iris wollen herausfinden was passiert ist, reisen nach Italien und lernen dabei Bella-Mae kennen. Viele offen gebliebene Fragen, auch zu den eigenen Lebensentwürfen, sind nun zu klären.
Knapp die Hälfte des Buches werden wir mit den Kindern bekannt gemacht, ihren Charakteren und dem Familienleben, bei dem der fast übermächtige Vater im Mittelpunkt stand. Mir hat der Teil einiges an Durchhaltevermögen abverlangt, denn einige Passagen lasen sich doch recht weitschweifig. Der Schreibstil hat mir dennoch gut gefallen, die Beschreibungen sind gelungen, de Autorin versteht es die Stimmungen gut einzufangen, alles ist klar und anschaulich formuliert. Die Charaktere sind grundverschieden angelegt, bedienen dabei auch einige Klischees. Nicht mit allen wurde ich vertraut, man muss sich auch auf den Perspektiv-Wechsel einlassen können. So nach und nach treten die Probleme zwischen den Geschwistern zu Tage, derweil die Figur der Bella-Mae lange unergründlich bleibt. Ich bin froh, dass ich trotz anfänglicher Skepsis an dem Roman drangeblieben bin, ich habe mich letztendlich gut unterhalten gefühlt.