Skandal!
"Sommerhaus" von Rachel Joyce erzählt eine merkwürdige Familiengeschichte ...
Aus der Sicht von vier Geschwistern erfahren wir, wie der Vater eine deutlich jüngere Frau kennenlernt (im Alter seiner Kinder bzw. noch jünger!), heiratet und sich in seiner Persönlichkeit völlig verändert. Dann stirbt er plötzlich.
Was sich zunächst liest wie ein Krimi mit glasklarer Auflösung entpuppt sich schnell als das Porträt einer zerrütteten Familie, in der alle Erzähler:innen irgendwie unzuverlässig sind. Sie kämpfen alle mit ihren eigenen Problemen, auch wenn sie vorgeblich damit beschäftigt sind, den Tod des Vaters zu ergründen.
Für mich haben die Probleme der Geschwister das Buch ein bisschen langatmig gemacht, weil man natürlich wissen will, was mit dem Vater geschehen ist. Ein Skandal? (Oder doch nicht? Das allerletzte Kapitel lässt einen dann nochmal das ganze Buch überdenken!)
Andererseits liest sich die ganze Atmosphäre an einem See in Italien sehr sommerlich, weswegen die Seiten dennoch dahinfliegen und ich würde das Buch auf jeden Fall empfehlen.
Aus der Sicht von vier Geschwistern erfahren wir, wie der Vater eine deutlich jüngere Frau kennenlernt (im Alter seiner Kinder bzw. noch jünger!), heiratet und sich in seiner Persönlichkeit völlig verändert. Dann stirbt er plötzlich.
Was sich zunächst liest wie ein Krimi mit glasklarer Auflösung entpuppt sich schnell als das Porträt einer zerrütteten Familie, in der alle Erzähler:innen irgendwie unzuverlässig sind. Sie kämpfen alle mit ihren eigenen Problemen, auch wenn sie vorgeblich damit beschäftigt sind, den Tod des Vaters zu ergründen.
Für mich haben die Probleme der Geschwister das Buch ein bisschen langatmig gemacht, weil man natürlich wissen will, was mit dem Vater geschehen ist. Ein Skandal? (Oder doch nicht? Das allerletzte Kapitel lässt einen dann nochmal das ganze Buch überdenken!)
Andererseits liest sich die ganze Atmosphäre an einem See in Italien sehr sommerlich, weswegen die Seiten dennoch dahinfliegen und ich würde das Buch auf jeden Fall empfehlen.