Verzwickte Familiengeschichte
Rachel Joyce Roman „Sommerhaus“ besticht mit einer ganz besonderen Familiengeschichte. Das Cover ist freundlich und vermittelt den Eindruck eines tollen Ferienhauses in romantischer Umgebung. Der Prolog beschreibt anfangs auch diese Naturidylle, in der die Familie Kemp ihren Sommerurlaub oft verbracht hat. Doch plötzlich verändert die Information vom Tod des Vaters alles für die vier Geschwister. Joyce deutet hier auch schon an, dass die Liebe der Geschwister an diesem Unglück zerbricht. Der Leser kann hier nur vermuten. Woran das liegt. Die Autorin setzt dazu auch Bella- Mae als vielleicht treibende Kraft dafür ein.
Bella - Mae wird in Kapitel 1 zu einer wichtigen Figur des Romans, obwohl sie selbst gar nicht anwesend ist. Die Geschwister sind gemeinsam mit ihrem Vater essen, da berichtet er von seiner neuen jungen Liebe, Bella - Mae. Eigentlich sollten die erwachsen Kinder erraten, was er für Neuigkeiten hat. Aber auf diese Idee kommen sie gar nicht. Im Gegenteil sie sind sogar etwas schockiert darüber.
Bella- Mae bleibt dennoch sehr lange für die Geschwister eine Unbekannte. Auch die Nachricht von der Heirat ihres Vaters und Bella - Mae kommt überraschend. Die Geschwister, allen voran die älteste, Netta, malen sich alle möglichen Szenarien aus.
Als sie letztlich von Bella über den Tod ihres Vaters erfahren, unternehmen sie die Reise ins Ferienhaus am Ortasee. Schon hier wird deutlich, dass die Geschwister doch sehr unterschiedlich sind und nicht alles gemeinsam besprechen. So reisen sie zeitlich versetzt mit unterschiedlichen Transportmitteln an. Teilweise nimmt der Roman nun kriminalistische Züge an. Schonungslos werden alle Familiengeheimnisse aufgedeckt. Die Verbundenheit der Geschwister zerbricht daran.
Im Schluss des Romans zeigt die Autorin aber nochmals die wichtige Bedeutung der Familienbande.
Ich kann das Buch all denen empfehlen, die nicht auf einen leichten Sommerroman warten, sondern eine emotionale, spannende und überraschende Geschichte warten.
Bella - Mae wird in Kapitel 1 zu einer wichtigen Figur des Romans, obwohl sie selbst gar nicht anwesend ist. Die Geschwister sind gemeinsam mit ihrem Vater essen, da berichtet er von seiner neuen jungen Liebe, Bella - Mae. Eigentlich sollten die erwachsen Kinder erraten, was er für Neuigkeiten hat. Aber auf diese Idee kommen sie gar nicht. Im Gegenteil sie sind sogar etwas schockiert darüber.
Bella- Mae bleibt dennoch sehr lange für die Geschwister eine Unbekannte. Auch die Nachricht von der Heirat ihres Vaters und Bella - Mae kommt überraschend. Die Geschwister, allen voran die älteste, Netta, malen sich alle möglichen Szenarien aus.
Als sie letztlich von Bella über den Tod ihres Vaters erfahren, unternehmen sie die Reise ins Ferienhaus am Ortasee. Schon hier wird deutlich, dass die Geschwister doch sehr unterschiedlich sind und nicht alles gemeinsam besprechen. So reisen sie zeitlich versetzt mit unterschiedlichen Transportmitteln an. Teilweise nimmt der Roman nun kriminalistische Züge an. Schonungslos werden alle Familiengeheimnisse aufgedeckt. Die Verbundenheit der Geschwister zerbricht daran.
Im Schluss des Romans zeigt die Autorin aber nochmals die wichtige Bedeutung der Familienbande.
Ich kann das Buch all denen empfehlen, die nicht auf einen leichten Sommerroman warten, sondern eine emotionale, spannende und überraschende Geschichte warten.