Wenn Familie zur größten Herausforderung wird
Wie viel Wahrheit verträgt eine Familie?
Der gefeierte Künstler Vic Kemp überrascht seine vier erwachsenen Kinder mit einer Nachricht, die ihre Welt ins Wanken bringt: Mit 70 Jahren möchte er noch einmal heiraten, und zwar die deutlich jüngere Bella-Mae. Noch bevor die Familie die Neuigkeit verarbeiten kann, wird Vic tot in einem See aufgefunden. Um die Umstande seines Todes zu klären, kommen die Geschwister im Sommerhaus der Familie am Lago d'Orta zusammen.
Dort begegnen sie Bella-Mae, die ebenso herzlich wie rätselhaft wirkt. Doch schon bald wird klar, dass Vics Tod nicht nur Fragen aufwirft, sondern auch zahlreiche Geheimnisse aufdeckt, die seit Jahren innerhalb der Familie verborgen lagen.
Die Stimmung am Lago d'Orta hat mich sofort in die Geschichte gezogen. Hinter der idyllischen Sommerkulisse liegt von Anfang an eine spürbare Melancholie, die perfekt zur Handlung passt.
Gleichzeitig sorgt die Frage, was wirklich mit Vic passiert ist, dafür, dass man immer weiterlesen möchte.
Besonders gefallen haben mir die Figuren und ihre unterschiedlichen Sichtweisen. Nach und nach setzt sich das Bild dieser Familie zusammen, und mit jeder neuen Erkenntnis versteht man die Konflikte und Entscheidungen der einzelnen Personen ein Stück besser.
Für mich lebt „Sommerhaus" vor allem von den Beziehungen zwischen den Figuren. Die Dynamik zwischen den Geschwistern wirkt glaubwürdig, und die verschiedenen Perspektiven machen deutlich, wie unterschiedlich Menschen dieselben Ereignisse erleben können, was die Figuren besonders nahbar macht. Dabei entwickelt sich die Handlung ruhig, ohne jemals langweilig zu werden.
„Sommerhaus" von Rachel Joyce ist ein atmosphärischer Familienroman mit spannenden Geheimnissen, interessanten Charakteren und einer Kulisse, die Fernweh weckt.
Sehr empfehlenswert!
Der gefeierte Künstler Vic Kemp überrascht seine vier erwachsenen Kinder mit einer Nachricht, die ihre Welt ins Wanken bringt: Mit 70 Jahren möchte er noch einmal heiraten, und zwar die deutlich jüngere Bella-Mae. Noch bevor die Familie die Neuigkeit verarbeiten kann, wird Vic tot in einem See aufgefunden. Um die Umstande seines Todes zu klären, kommen die Geschwister im Sommerhaus der Familie am Lago d'Orta zusammen.
Dort begegnen sie Bella-Mae, die ebenso herzlich wie rätselhaft wirkt. Doch schon bald wird klar, dass Vics Tod nicht nur Fragen aufwirft, sondern auch zahlreiche Geheimnisse aufdeckt, die seit Jahren innerhalb der Familie verborgen lagen.
Die Stimmung am Lago d'Orta hat mich sofort in die Geschichte gezogen. Hinter der idyllischen Sommerkulisse liegt von Anfang an eine spürbare Melancholie, die perfekt zur Handlung passt.
Gleichzeitig sorgt die Frage, was wirklich mit Vic passiert ist, dafür, dass man immer weiterlesen möchte.
Besonders gefallen haben mir die Figuren und ihre unterschiedlichen Sichtweisen. Nach und nach setzt sich das Bild dieser Familie zusammen, und mit jeder neuen Erkenntnis versteht man die Konflikte und Entscheidungen der einzelnen Personen ein Stück besser.
Für mich lebt „Sommerhaus" vor allem von den Beziehungen zwischen den Figuren. Die Dynamik zwischen den Geschwistern wirkt glaubwürdig, und die verschiedenen Perspektiven machen deutlich, wie unterschiedlich Menschen dieselben Ereignisse erleben können, was die Figuren besonders nahbar macht. Dabei entwickelt sich die Handlung ruhig, ohne jemals langweilig zu werden.
„Sommerhaus" von Rachel Joyce ist ein atmosphärischer Familienroman mit spannenden Geheimnissen, interessanten Charakteren und einer Kulisse, die Fernweh weckt.
Sehr empfehlenswert!