Mischung aus Trotz, Wut und leiser Verzweiflung
Hier trifft verbotene Kunst auf tödliche Jagd und genau diese Spannung zieht sich von der ersten Seite an durch die Leseprobe. Tessonja Odette entwirft mit Nalheim eine Welt, in der jede Geschichte, jeder Pinselstrich, jeder Ton zur Sünde wird, eine Prämisse, die mich sofort überzeugt hat, weil sie so konsequent zu Ende gedacht ist. Kunst als Kapitalverbrechen, Schattenwesen als Strafe dafür. Das ist originell und gruselig zugleich.
Inana als Ich-Erzählerin trägt die Geschichte mit einer Mischung aus Trotz, Wut und leiser Verzweiflung, die mir sofort ans Herz gegangen ist. Ihre Auftritte im Sinners' Hole, bei denen sie mit ihrem selbstgenähten Seidenherz eine Geschichte von Liebe und Verrat erzählt, sind wunderbar sinnlich und morbide zugleich inszeniert, man spürt förmlich das Pochen des Herzens unter ihren Fingern. Besonders stark fand ich, wie die Autorin durch kleine Details, die Narbe, die verschwiegene wahre Geschichte hinter der erzählten Lüge, eine zweite, tiefere Erzählebene aufbaut, die neugierig macht.
Die Weltenbaupolitik zwischen Sündenlosen, Schattenjägern und einfachen Sterblichen ist klar und dennoch nicht überladen erklärt, und gerade das Auftauchen von Dominic am Ende der Leseprobe setzt einen echten Cliffhanger: Freund oder Feind? Retter oder neuer Peiniger? Die Konfrontation mit Lord Wheaton hat mir schon eine Gänsehaut beschert, und dass Dominic sie ausgerechnet mit ihrem echten Namen konfrontiert, verspricht jede Menge Zündstoff für die Fortsetzung.
Cover, Klappentext und die ersten Kapitel machen definitiv Lust auf mehr! Eine düster-verführerische Auftaktband, der Enemies-to-Lovers-Fans und Romantasy-Liebhaberinnen gleichermaßen begeistern dürfte.
Inana als Ich-Erzählerin trägt die Geschichte mit einer Mischung aus Trotz, Wut und leiser Verzweiflung, die mir sofort ans Herz gegangen ist. Ihre Auftritte im Sinners' Hole, bei denen sie mit ihrem selbstgenähten Seidenherz eine Geschichte von Liebe und Verrat erzählt, sind wunderbar sinnlich und morbide zugleich inszeniert, man spürt förmlich das Pochen des Herzens unter ihren Fingern. Besonders stark fand ich, wie die Autorin durch kleine Details, die Narbe, die verschwiegene wahre Geschichte hinter der erzählten Lüge, eine zweite, tiefere Erzählebene aufbaut, die neugierig macht.
Die Weltenbaupolitik zwischen Sündenlosen, Schattenjägern und einfachen Sterblichen ist klar und dennoch nicht überladen erklärt, und gerade das Auftauchen von Dominic am Ende der Leseprobe setzt einen echten Cliffhanger: Freund oder Feind? Retter oder neuer Peiniger? Die Konfrontation mit Lord Wheaton hat mir schon eine Gänsehaut beschert, und dass Dominic sie ausgerechnet mit ihrem echten Namen konfrontiert, verspricht jede Menge Zündstoff für die Fortsetzung.
Cover, Klappentext und die ersten Kapitel machen definitiv Lust auf mehr! Eine düster-verführerische Auftaktband, der Enemies-to-Lovers-Fans und Romantasy-Liebhaberinnen gleichermaßen begeistern dürfte.