Düster, humorvoll und süchtig machend

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Düster, humorvoll und süchtig machend. So lässt sich das Buch "The Lies That Summon The Night" kurz anteasern. Die Geschichte ist wirklich gut, das Worldbuilding ist düster und zeigt dystopische Zügen. Die Welt ist unterteilt in Sünder und Sündenlose. Dies wirkt anfängluch recht schwarz und weiß, doch schnell spaltet sich diese Welt in viele Nuancen auf, die die Geschichte vorantreiben. Natürlich ist man als Leser schnell auf der Seite der Protagonisten, deren zwischenmenschliche Entwicklungen durchaus clever zu der Spannung des Buches beitragen. Zudem sind die Konversationen durchaus humoristisch und führen zu dem ein oder anderen Schmunzeln bzw. zustimmenden Nicken.
Je mehr man liest, desto mehr taucht man in Machenschaften, Geheimnisse und Misstrauen ein.
Der zweite Teil dürfte vielversprechend werden, denn der Reihenauftakt war durchaus ein kleines Highlight.