“Songs of the Void” – Ein Konzert, das dein Herz stehen bleiben lässt

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anja2703 Avatar

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Diese Leseprobe hat mich von der ersten bis zur letzten Seite komplett gepackt – so viel Atmosphäre und Spannung in so wenigen Kapiteln habe ich lange nicht mehr erlebt.
Alize ist eine Protagonistin, mit der ich mich sofort identifizieren konnte: ehrgeizig, warmherzig und mit diesem besonderen Gehör durch ihr Cochlea-Implantat, das ihr eine ganz eigene, faszinierende Beziehung zur Musik verleiht. Die Szenen mit ihrer Grandma und den Ramennudeln haben mir ein Schmunzeln aufs Gesicht gezaubert, bevor die Geschichte dann mit dem geheimnisvollen Konzert von Silentbound eine völlig neue, dunklere Richtung nimmt. Genau dieser Kontrast zwischen dem warmen Alltag im Musiklabel und der unheimlichen Mystik rund um die maskierte Band macht den Sog dieser Geschichte aus.
Der Moment, in dem Alize über den maroden Metallsteg zwischen den Fabrikgebäuden klettert, hat mir tatsächlich die Nackenhaare aufgestellt – so plastisch und mitreißend geschrieben. Und dann dieser Cliffhanger mit den Schattenwesen, dem “Tor zur Hölle” und Echo, der sie rettet, ohne dass die restliche Menge überhaupt etwas davon bemerkt: Das ist Dark-Romantasy vom Feinsten, mit einer perfekten Mischung aus Musik, Mystery und Spannung.
Kleiner Kritikpunkt:
Anfangs dauert es einen Moment, bis man die vielen Nebenfiguren wie Malo, Lune und Julie einordnen kann, aber sobald die Handlung ins Rollen kommt, spielt das keine Rolle mehr. Ich bin jetzt richtig gespannt darauf, wer hinter der Fuchsmaske steckt und was es mit dieser “uralten Bedrohung” wirklich auf sich hat – für mich definitiv eines der spannendsten Romantasy-Debüts, die ich in letzter Zeit gelesen habe.