Wenn Musik mehr sagt als tausend Worte

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jule2005 Avatar

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Schon das Cover von Songs of the Void hat mich sofort angesprochen. Die leuchtende Fuchsmaske, die goldenen Rosen und die dunkle Gestaltung wirken geheimnisvoll und passen wunderbar zum musikalischen und leicht mystischen Ton der Geschichte.

Die Leseprobe hat mich vor allem durch Alize als Protagonistin neugierig gemacht. Sie ist seit ihrer Geburt auf einem Ohr gehörlos und trägt ein Cochlea-Implantat, wodurch sie Musik auf eine ganz eigene Weise wahrnimmt. Gleichzeitig ist Musik ein riesiger Teil ihres Lebens. Sie produziert selbst Songs, hat ein außergewöhnlich gutes Gehör für Melodien und Sounds und unterstützt die Band Silentbound. Gerade diese Verbindung zwischen ihrer Hörbeeinträchtigung und ihrer großen Leidenschaft für Musik finde ich interessant und sehr schön umgesetzt.

Besonders gut gefällt mir der Schreibstil. Er ist locker und angenehm zu lesen, vermittelt aber gleichzeitig sehr viel über Alizes Gedanken und ihre Beziehung zur Musik. Man merkt, dass Musik für sie nicht einfach nur Unterhaltung ist, sondern etwas sehr Persönliches, das sie mit ihrer Großmutter und ihrer eigenen Vergangenheit verbindet.

Auch Silentbound und vor allem deren Sänger Echo haben sofort meine Aufmerksamkeit geweckt. Alize scheint von seiner Stimme und seiner Musik schon lange fasziniert zu sein, während sie gleichzeitig eine professionelle Distanz bewahren möchte. Die Dynamik zwischen den beiden verspricht daher einiges an Spannung. Noch interessanter wird es durch die geheimnisvolle Nachricht, die Alize nach der Kontaktaufnahme mit der Band erhält. Plötzlich scheint hinter Silentbound deutlich mehr zu stecken, als zunächst angenommen.

Ich erwarte deshalb nicht nur eine Geschichte über Musik und vielleicht eine entstehende Romance, sondern auch Geheimnisse, Spannung und möglicherweise eine gefährliche Seite der Musikbranche. Besonders möchte ich herausfinden, wer hinter der mysteriösen Warnung steckt und warum Alize überhaupt ins Visier geraten ist. Die Leseprobe hat auf jeden Fall genügend Fragen aufgeworfen, sodass ich sehr gerne weiterhören bzw. weiterlesen möchte.