Bin hin und her gerissen…

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mirjams Avatar

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Das wirklich tolle, auf mich überaus anziehend wirkende Cover, sowie der extrem interessant Klappentext von „Songs of the Void - Echo der Stille“ hatten es mir auf Anhieb angetan. Eine geheimnisvolle Band, hypnotische Songs, eine Protagonistin namens Alize, die nicht nur über ein besonderes Gehör verfügt, sondern auch noch bei einem Musiklabel arbeitet und nicht zuletzt eine dunkle Bedrohung, die über der Stadt Montreal liegt, klangen „wie Musik“ in meinen Ohren - da hat sich Autorin Anne Lück wirklich mal was einfallen lassen.

Nun aber sitze ich hier, habe das Buch beendet und weiß gar nicht so recht wie ich es jetzt schlussendlich bewerten soll. Der flüssige, moderne und zudem sehr bildhafte Schreibstil der Autorin schafft Atmosphäre und hat mir echt gut gefallen. Ebenso wie die überaus kreative Idee der Story, samt aller Beschreibungen und auch des Hintergrundgedankens. Und doch empfand ich den Inhalt teilweise auch als sehr langatmig, sich wiederholend und vielleicht auch ein klein wenig vorhersehbar. Ich mochte die Protagonisten und doch gingen sie mir manchmal ein wenig auf die Nerven. So richtig gefesselt war ich nicht und trotzdem habe ich das Buch sehr sehr gerne gelesen. Alles im Allem hat das Buch also sehr widersprüchliche in mir Gefühle ausgelöst.

Fazit: Auch wenn mich „Songs of the Void“ nicht ganz überzeugen konnte, hat das Buch auf jeden Fall eine sehr originelle, ja sogar tiefgründige Idee inne! Es war auf gar keinen Fall schlecht, aber eben auch nicht so fesselnd wie ich es mir erhofft hatte. Ich bin wirklich hin und her gerissen, daher entscheide ich mich für die goldene Mitte und werde die Story, nicht zuletzt des dramatischen Endes wegen, auf jeden Fall weiterverfolgen!