Düstere Atmosphäre und Charaktere zum Liebhaben

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Das Buch hat mich am Anfang nicht wirklich gefesselt, aber nach und nach nimmt die Geschichte immer mehr an Fahrt auf. Man fragt sich immer wieder, wer hinter der Band „Silentbound“ steckt, denn alle Mitglieder tragen Tiermasken. Dadurch bleibt die Geschichte geheimnisvoll und man möchte unbedingt herausfinden, was dahintersteckt.

Alice war mir von Anfang an sympathisch. Sie wirkt sehr authentisch und versucht nicht, um jeden Preis neue Musiker für das Label zu gewinnen. Sie bleibt sich selbst treu und genau das kommt auch bei den anderen Musikern sehr gut an. Auch Malo finde ich als Charakter richtig toll. Er achtet immer auf Alice und möchte, dass es ihr gut geht. Ich liebe die beiden Charaktere sehr und habe ihre gemeinsamen Momente gerne verfolgt.

Die Risse und die Monster sorgen immer wieder für düstere und unheimliche Momente. Man hat nicht das Gefühl, dass die Figuren die Situation wirklich unter Kontrolle haben. Menschen werden angegriffen und es gibt auch Tote. Dadurch wird deutlich, wie gefährlich die Lage tatsächlich ist, und die Geschichte bekommt eine bedrohliche Atmosphäre.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen und obwohl ich anfangs etwas gebraucht habe, um in die Geschichte hineinzufinden, konnte ich das Buch irgendwann gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Handlung wird immer spannender und man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Das Ende fand ich ein wenig traurig und der Cliffhanger macht es nicht gerade leichter, auf die Fortsetzung zu warten. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie es mit Alice, Malo und den anderen weitergeht.