Man wird hineingezogen

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shirley Avatar

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Manchmal gibt es Bücher, die liest man nicht einfach, man wird von ihnen eingesogen. Und genau so eines ist Songs of the Void.
Schon das Cover hat mich direkt angesprochen. Düster, geheimnisvoll und mit genau der richtigen Portion „Was verbirgt sich dahinter?“. Dazu dieser wunderschöne Farbschnitt, der das Buch für mich zu einem echten Hingucker macht. Ein Buch, das nicht nur gelesen, sondern auch einfach gerne angeschaut wird.
Aber das eigentliche Highlight beginnt, sobald man die ersten Seiten aufschlägt.
Der Klappentext verspricht eine hypnotische Geschichte – und genau das bekommt man. Die Musik, Silentbound, der geheimnisvolle Echo und dieses Gefühl, dass hinter allem etwas viel Größeres und Dunkleres steckt … ich war von Anfang an neugierig und wollte unbedingt herausfinden, was wirklich dahintersteckt.
Besonders geliebt habe ich die mysteriösen „Krimi-Vibes“. Immer wieder gibt es kleine Hinweise, offene Fragen und Situationen, bei denen man sich denkt: Moment … hier stimmt doch etwas nicht. Genau dieses Rätseln hat für mich einen riesigen Teil der Spannung ausgemacht. Man bekommt nicht sofort alle Antworten, sondern wird Stück für Stück tiefer in die Geschichte hineingezogen. Und je mehr man erfährt, desto mehr Fragen entstehen.
Dazu kommt Anne Lücks Schreibstil, der sich einfach unglaublich flüssig und leicht lesen lässt. Die Seiten fliegen nur so dahin und ehe man sich versieht, ist man schon wieder viel weiter, als man eigentlich vorhatte. Gleichzeitig schafft sie es, diese düstere und geheimnisvolle Atmosphäre aufrechtzuerhalten, sodass die Geschichte einen richtig schönen Sog entwickelt.
Und dann ist da natürlich Echo.
Allein seine geheimnisvolle Art, seine Maske und die Frage, was sich eigentlich dahinter verbirgt, haben mich neugierig gemacht. Er ist genau die Art Charakter, bei der man unbedingt hinter die Fassade schauen möchte – auch wenn man vielleicht nicht sicher sein kann, ob man das wirklich sollte.
Was mir außerdem richtig gut gefallen hat, ist die Verbindung aus Musik, Romantasy und Mystery. Die Musik ist hier nicht einfach nur Kulisse, sondern fühlt sich wie ein eigener Bestandteil der Geschichte an. Hypnotisch, düster und irgendwie gefährlich.
Und genau das ist für mich die größte Stärke des Buches: Es fühlt sich an, als würde man gemeinsam mit Alize ein Geheimnis aufdecken, von dem man irgendwann nicht mehr weiß, ob man die Wahrheit wirklich erfahren möchte.
Songs of the Void – Echo der Stille hat mich definitiv gepackt. Die Atmosphäre, die geheimnisvollen Krimi-Vibes, die Musik, Echo und dieser wunderschöne Look ergeben für mich eine Mischung, die einfach richtig Spaß macht.