Wenn Musik zu Magie wird
Auf dieses Buch war ich wirklich neugierig. Eine Romantasy in der Musikbranche, geheimnisvolle Musiker, magische Klänge und eine düstere Bedrohung klangen nach einer spannenden Mischung. Leider konnte mich Songs of the Void – Echo der Stille nicht vollständig überzeugen, auch wenn die Geschichte durchaus einige Stärken besitzt.
Besonders gut gefallen hat mir das ungewöhnliche Setting. Die Handlung spielt in der Musikbranche von Montreal und man merkt auf jeder Seite, wie sehr Musik das Herzstück dieser Geschichte ist. Die Autorin schafft es, die Bedeutung von Songs, Emotionen und Klängen greifbar zu machen. Auch die Idee, Musik mit einem besonderen Magiesystem zu verbinden, fand ich erfrischend und originell.
Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und sorgt dafür, dass man leicht durch die Seiten kommt. Gleichzeitig nimmt sich die Geschichte sehr viel Zeit für den Arbeitsalltag der Protagonistin Alize und die Abläufe innerhalb des Musikgeschäfts. Wer sich für diesen Bereich interessiert, wird hier sicher viel Freude haben. Für mich führte das allerdings dazu, dass sich die Handlung stellenweise etwas gezogen hat. Die wirklich spannenden Momente liegen oft weit auseinander und dazwischen passiert vergleichsweise wenig, wodurch das Erzähltempo recht gemächlich wirkt.
Mit Alize hatte ich zudem ein etwas wechselhaftes Verhältnis. Grundsätzlich mochte ich ihre Leidenschaft für Musik und ihren Ehrgeiz. Gleichzeitig fand ich sie stellenweise auch etwas anstrengend. Für ihr Alter und ihre berufliche Position wirkte sie in manchen Situationen überraschend unreif. Einige ihrer Reaktionen und Gedankengänge konnte ich nicht immer nachvollziehen, wodurch mir die emotionale Bindung zu ihr nicht durchgehend gelungen ist.
Auch die übrigen Figuren bleiben für meinen Geschmack etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück. Zwar gibt es einige interessante Charaktere, doch durch die große Anzahl an Nebenfiguren fehlt vielen die nötige Tiefe. Besonders die Kapitel aus Echos Perspektive haben mir gefallen, weil sie eine andere Stimmung vermitteln und zusätzliche Neugier erzeugen.
Insgesamt ist Songs of the Void – Echo der Stille ein solides Fantasybuch mit einer außergewöhnlichen Idee, viel musikalischer Atmosphäre und interessanten Ansätzen. Für mich fehlte jedoch das gewisse Etwas, das mich wirklich mitgerissen hätte. Fans von Musik, geheimnisvollen Bands und eher langsam aufgebauter Fantasy könnten hier dennoch genau das Richtige finden.
Bewertung: 3,5 von 5 Sternen
Besonders gut gefallen hat mir das ungewöhnliche Setting. Die Handlung spielt in der Musikbranche von Montreal und man merkt auf jeder Seite, wie sehr Musik das Herzstück dieser Geschichte ist. Die Autorin schafft es, die Bedeutung von Songs, Emotionen und Klängen greifbar zu machen. Auch die Idee, Musik mit einem besonderen Magiesystem zu verbinden, fand ich erfrischend und originell.
Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und sorgt dafür, dass man leicht durch die Seiten kommt. Gleichzeitig nimmt sich die Geschichte sehr viel Zeit für den Arbeitsalltag der Protagonistin Alize und die Abläufe innerhalb des Musikgeschäfts. Wer sich für diesen Bereich interessiert, wird hier sicher viel Freude haben. Für mich führte das allerdings dazu, dass sich die Handlung stellenweise etwas gezogen hat. Die wirklich spannenden Momente liegen oft weit auseinander und dazwischen passiert vergleichsweise wenig, wodurch das Erzähltempo recht gemächlich wirkt.
Mit Alize hatte ich zudem ein etwas wechselhaftes Verhältnis. Grundsätzlich mochte ich ihre Leidenschaft für Musik und ihren Ehrgeiz. Gleichzeitig fand ich sie stellenweise auch etwas anstrengend. Für ihr Alter und ihre berufliche Position wirkte sie in manchen Situationen überraschend unreif. Einige ihrer Reaktionen und Gedankengänge konnte ich nicht immer nachvollziehen, wodurch mir die emotionale Bindung zu ihr nicht durchgehend gelungen ist.
Auch die übrigen Figuren bleiben für meinen Geschmack etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück. Zwar gibt es einige interessante Charaktere, doch durch die große Anzahl an Nebenfiguren fehlt vielen die nötige Tiefe. Besonders die Kapitel aus Echos Perspektive haben mir gefallen, weil sie eine andere Stimmung vermitteln und zusätzliche Neugier erzeugen.
Insgesamt ist Songs of the Void – Echo der Stille ein solides Fantasybuch mit einer außergewöhnlichen Idee, viel musikalischer Atmosphäre und interessanten Ansätzen. Für mich fehlte jedoch das gewisse Etwas, das mich wirklich mitgerissen hätte. Fans von Musik, geheimnisvollen Bands und eher langsam aufgebauter Fantasy könnten hier dennoch genau das Richtige finden.
Bewertung: 3,5 von 5 Sternen