So spielt das Leben
Ein einfühlsames Buch, das Kleinkindern die Welt der Gefühle anhand eines klassischen Tagesablaufs näherbringt.
Entsprechend darf Papa arbeiten gehen und Mama mit dem Kleinen auf den Spielplatz. Eine nicht unrealistische Prämisse. Was allerdings für Stirnrunzeln sorgt, ist die Abfolge der Szenen. Zwar darf der Vater recht flott zur Arbeit aufbrechen, kommt dann aber auch gleich auf der nächsten Seite wieder zurück, nur um bis zum Einschlafen zuhause Däumchen zu drehen und der Mutter das Feld zu überlassen. Das wirkt fast, als wäre hier die Reihenfolge durcheinander gegangen. Dafür sind die Illustrationen klar und übersichtlich, was mit dem richtigen Maß an Text je Seite sehr aufgeräumt wirkt. Für Zwei- bis Dreijährige vermutlich genau richtig, danach dürfte die Alltagsbeschreibung statt allzu großer Begeisterung mehr Verwirrung ob des seltsamen Tagesablaufs auslösen. Was aber auch OK ist, schließlich gibt es für alles im Leben eine Zeit und einen Ort. Nur ob Kinder in dem Alter schon Erdbeereis und Schokolade lieben müssen, erscheint fraglich.
Entsprechend darf Papa arbeiten gehen und Mama mit dem Kleinen auf den Spielplatz. Eine nicht unrealistische Prämisse. Was allerdings für Stirnrunzeln sorgt, ist die Abfolge der Szenen. Zwar darf der Vater recht flott zur Arbeit aufbrechen, kommt dann aber auch gleich auf der nächsten Seite wieder zurück, nur um bis zum Einschlafen zuhause Däumchen zu drehen und der Mutter das Feld zu überlassen. Das wirkt fast, als wäre hier die Reihenfolge durcheinander gegangen. Dafür sind die Illustrationen klar und übersichtlich, was mit dem richtigen Maß an Text je Seite sehr aufgeräumt wirkt. Für Zwei- bis Dreijährige vermutlich genau richtig, danach dürfte die Alltagsbeschreibung statt allzu großer Begeisterung mehr Verwirrung ob des seltsamen Tagesablaufs auslösen. Was aber auch OK ist, schließlich gibt es für alles im Leben eine Zeit und einen Ort. Nur ob Kinder in dem Alter schon Erdbeereis und Schokolade lieben müssen, erscheint fraglich.