Starke Frauen, Zeitgeschichte und ein packender Konflikt am Kaiserstuhl
Der Einstieg in »Sonnenberg« von Brigitte Glaser hat mich sofort fasziniert. Das Cover wirkt bildgewaltig und fängt die Atmosphäre der Siebzigerjahre sowie die Natur des Kaiserstuhls wunderbar ein. Der Schreibstil ist extrem bildhaft, lebendig und mitreißend – ob bei der spürbaren Kälte in den winterlichen Weinbergen oder den farbenfrohen, duftenden Beschreibungen der Souks von Marrakesch.
Die Charaktere überzeugen auf ganzer Linie: Johanna, die sich als junge Frau gegen bürokratische Hürden und verstaubte Männerdomänen beim Erbe des elterlichen Winzerbetriebs durchsetzen muss, ist eine unheimlich starke und sympathische Protagonistin. Ihr Gegenpol Luzie bringt eine mitreißende Dynamik in die Geschichte. Die Einbettung in den historischen Kontext der Anti-Atomkraft-Bewegung rund um Wyhl verspricht enorme Spannung. Ich erwarte einen fesselnden Generationen- und Emanzipationsroman und möchte unbedingt wissen, wie die Frauen gemeinsam für ihre Zukunft kämpfen!
Die Charaktere überzeugen auf ganzer Linie: Johanna, die sich als junge Frau gegen bürokratische Hürden und verstaubte Männerdomänen beim Erbe des elterlichen Winzerbetriebs durchsetzen muss, ist eine unheimlich starke und sympathische Protagonistin. Ihr Gegenpol Luzie bringt eine mitreißende Dynamik in die Geschichte. Die Einbettung in den historischen Kontext der Anti-Atomkraft-Bewegung rund um Wyhl verspricht enorme Spannung. Ich erwarte einen fesselnden Generationen- und Emanzipationsroman und möchte unbedingt wissen, wie die Frauen gemeinsam für ihre Zukunft kämpfen!