Die 70er Jahre - eine Zeit der Veränderungen
Das Cover scheint direkt aus den 70ern zu kommen – es gefällt mir nicht, aber es passt zum Buch. Wenn ich den Namen der Autorin nicht gesehen hätte, hätte ich das Buch allerdings mit diesem Cover ignoriert…
Doch das ganze Buch ist eine Zeitreise in die 70er Jahre. Es ist zwar auch ein Buch über Familie und darüber, wie kompliziert Freundschaft sein kann, aber als Leser bekommt man vor allem ein Gefühl für die 70er Jahre und lernt so ganz nebenbei, was wir den 70ern zu verdanken haben.
Es ist einmal die Geschichte von zwei jungen modernen Frauen, die sich in einer konservativen Männergesellschaft behaupten müssen. Gleichzeitig ist es aber auch die Beschreibung des Protests gegen den Bau des KKW Wyhl Anfang des Jahres 1975, und das fand ich am interessantesten. Von einer einfachen Besetzung des Platzes weitet sich der Widerstand immer weiter aus und das muss geplant werden. Viele Vorbilder gibt es zu dieser Zeit noch nicht, aber die wenigen, die es gibt, werden ausgiebig diskutiert und umgesetzt. Nach den Studenten und Auszubildenden schließen sich nach und nach auch die Dorfbewohner an, z. B. konservative Landfrauen, die sich nie hätten träumen lassen, einmal gegen den Staat aufzubegehren und sich von Polizisten wegtragen zu lassen.
Im Rahmen der schönen Geschichte über Johanna und Luzie und das Leben von vier Frauen aus drei Generationen auf dem Winzerhof lernt man ganz nebenbei, wie Protest Mitte der 70er Jahre aussah und welche Auswirkungen er auf unser heutiges Leben hatte.
Für mich hat die Geschichte von Johanna und Luzie zwar etwas abrupt geendet, da ich bei vielen ihrer Probleme gerne gewusst hätte, wie es weitergeht, aber sonst hat mich das Buch sehr gut unterhalten.
Doch das ganze Buch ist eine Zeitreise in die 70er Jahre. Es ist zwar auch ein Buch über Familie und darüber, wie kompliziert Freundschaft sein kann, aber als Leser bekommt man vor allem ein Gefühl für die 70er Jahre und lernt so ganz nebenbei, was wir den 70ern zu verdanken haben.
Es ist einmal die Geschichte von zwei jungen modernen Frauen, die sich in einer konservativen Männergesellschaft behaupten müssen. Gleichzeitig ist es aber auch die Beschreibung des Protests gegen den Bau des KKW Wyhl Anfang des Jahres 1975, und das fand ich am interessantesten. Von einer einfachen Besetzung des Platzes weitet sich der Widerstand immer weiter aus und das muss geplant werden. Viele Vorbilder gibt es zu dieser Zeit noch nicht, aber die wenigen, die es gibt, werden ausgiebig diskutiert und umgesetzt. Nach den Studenten und Auszubildenden schließen sich nach und nach auch die Dorfbewohner an, z. B. konservative Landfrauen, die sich nie hätten träumen lassen, einmal gegen den Staat aufzubegehren und sich von Polizisten wegtragen zu lassen.
Im Rahmen der schönen Geschichte über Johanna und Luzie und das Leben von vier Frauen aus drei Generationen auf dem Winzerhof lernt man ganz nebenbei, wie Protest Mitte der 70er Jahre aussah und welche Auswirkungen er auf unser heutiges Leben hatte.
Für mich hat die Geschichte von Johanna und Luzie zwar etwas abrupt geendet, da ich bei vielen ihrer Probleme gerne gewusst hätte, wie es weitergeht, aber sonst hat mich das Buch sehr gut unterhalten.