Ein spannendes Stück deutscher Geschichte
Sonnenberg – Brigitte Glaser
Ein spannendes Stück Geschichte der Bundesrepublik in den 70er Jahren
Die zwei Freundinnen Johanna und Luzie müssen ihren gemeinsamen Plan, nach Marokko zu reisen, aufgeben.
Johanna muss den Weinberg nach dem frühen Tod des Vaters übernehmen, es ist ein kleiner Familienbetrieb, zudem ist sie plötzlich alleinerziehende Mutter eines Babys.
Luzie fährt trotzdem nach Marokko, hat dort einschneidende Erlebnisse, kehrt nach einem Jahr zurück, aber nichts ist mehr wie es war.
Johanna kämpft um den Familienbetrieb und gegen das geplante Kernkraftwerk Wyhl, Luzie kämpft gegen die Erinnerungen ihrer Kindheit.
Die beiden gegensätzlichen Frauen finden in dem gemeinsamen Kampf der Kernkraftgegner nach vielen Hindernissen wieder zueinander.
Der Roman ist inhaltlich sehr gut recherchiert, er fängt die Stimmung der Widerstandsbewegung gegen das geplante Atomkraftwerk ein, er beschreibt die Entstehung von Bürgerinitiativen, den Beginn der demokratischen Bewegungen, die Forderungen der Frauen nach Selbst- und Mitbestimmung sowie den Beginn der ökologischen politischen Bewegung.
Parallel wird über Luzies Geschichte über die Verfolgung der Rifkabylen, eines Berberstamms, im Rifkrieg (1921-1926) in Marokko erzählt.
So unterschiedlich die beiden Freundinnen von ihrer Herkunft und ihren Wesenszügen sind, so sind sie beide „typisch“ für die beginnende Aufbruchstimmung der Frau in den 70er Jahren, selbstbewusst, und eigenständig, die alten Normen und Regeln hinterfragend.
Eine sehr lesenswerte Auseinandersetzung mit einem wichtigen Stück deutscher Geschichte, immerhin ist das geplante Kernkraftwerk Wyhl dank der massiven Proteste nie gebaut worden.
Ullstein 2026
Ein spannendes Stück Geschichte der Bundesrepublik in den 70er Jahren
Die zwei Freundinnen Johanna und Luzie müssen ihren gemeinsamen Plan, nach Marokko zu reisen, aufgeben.
Johanna muss den Weinberg nach dem frühen Tod des Vaters übernehmen, es ist ein kleiner Familienbetrieb, zudem ist sie plötzlich alleinerziehende Mutter eines Babys.
Luzie fährt trotzdem nach Marokko, hat dort einschneidende Erlebnisse, kehrt nach einem Jahr zurück, aber nichts ist mehr wie es war.
Johanna kämpft um den Familienbetrieb und gegen das geplante Kernkraftwerk Wyhl, Luzie kämpft gegen die Erinnerungen ihrer Kindheit.
Die beiden gegensätzlichen Frauen finden in dem gemeinsamen Kampf der Kernkraftgegner nach vielen Hindernissen wieder zueinander.
Der Roman ist inhaltlich sehr gut recherchiert, er fängt die Stimmung der Widerstandsbewegung gegen das geplante Atomkraftwerk ein, er beschreibt die Entstehung von Bürgerinitiativen, den Beginn der demokratischen Bewegungen, die Forderungen der Frauen nach Selbst- und Mitbestimmung sowie den Beginn der ökologischen politischen Bewegung.
Parallel wird über Luzies Geschichte über die Verfolgung der Rifkabylen, eines Berberstamms, im Rifkrieg (1921-1926) in Marokko erzählt.
So unterschiedlich die beiden Freundinnen von ihrer Herkunft und ihren Wesenszügen sind, so sind sie beide „typisch“ für die beginnende Aufbruchstimmung der Frau in den 70er Jahren, selbstbewusst, und eigenständig, die alten Normen und Regeln hinterfragend.
Eine sehr lesenswerte Auseinandersetzung mit einem wichtigen Stück deutscher Geschichte, immerhin ist das geplante Kernkraftwerk Wyhl dank der massiven Proteste nie gebaut worden.
Ullstein 2026