Hat mich nicht wirklich überzeugt
Leider finde ich schon das Cover des Buches nicht gut gewählt. Es sagt nichts über den Inhalt des Buches aus. Ich habe viele Bücher von Brigitte Glaser gelesen und war immer beeindruckt von ihrer Erzählkunst und ihrer intensiven Recherche zum jeweiligen historischen Thema. Von der Leseprobe war ich total begeistert und habe mich auf das neue Buch der Autorin gefreut. Es fängt auch den 70er Jahren entsprechend spannend an. Johanna muss ihr Studium abbrechen. Ihr Vater ist plötzlich verstorben und sie kehrt zurück zum Kaiserstuhl, um den elterlichen Weinbaubetrieb zu übernehmen. Es ist eine Zeit, in der man Frauen nicht zutraute, Verantwortung zu übernehmen und einen Betrieb zu führen. Dies zeigt sich, als ihr ein Kredit bei ihrer Hausbank verweigert wird. In ihrem Heimatort ist sie auch nicht besonders angesehen, als sie schwanger wird und sich entschließt, ihr Kind allein groß zu ziehen. Es gelingt ihr aber mit Hilfe ihrer Mutter und Großmutter sehr gut. Hier spiegeln sich die 70er Jahre wider.
Johanna geht auf die Barrikaden, als in Whyl ein Kernkraftwerk gebaut werden soll, was durch seinen Standort die Kaiserstühler Winzer um Qualität und Ertrag ihrer Weine bringen würde. Viele Kernkraftgegner schließen sich an. Die Demonstrationen und die Standhaftigkeit der Demonstranten werden in der von der Autorin bekannten gut recherchierten Zeitgeschichte sehr ausführlich
dargestellt.
Das Buch beschreibt aber auch sehr ausführlich die Freundschaft zwischen Johanna und Luzie, die seit Kindertagen eng verbunden sind, die aber einen tiefen Riss erfährt, als Luzie zu einer gemeinsam geplanten Reise nach Marokko fährt und Johanna wegen ihrer kleinen Tochter und durch den plötzlichen Tod ihres Vaters nicht mitfahren kann.
Erst nach Luzies Rückkehr bemühen sich beide, an frühere Gemeinsamkeiten anzuknüpfen, zumal Luzie sich sehr engagiert den Demonstranten anschließt.
Johanna ist mir sehr sympathisch, wie sie sich mit großem Engagement für sie neue Arbeiten einsetzt. Auch Mutter und Großmutter sind empathische Frauen, die Johanna sehr unterstützen. Luzie bemüht sich, muß sich aber selbst noch finden. Sie leidet unter traumatischen Kindheitserinnerungen, die durch ihre übergriffigen Eltern mit ihren unglaublichen Erziehungsmethoden hervorgerufen sind, was diese höchst unsympathisch macht.
Mir ist das Lesen zum Teil nicht leicht gefallen. Zu oft wechseln die Geschehnisse zu schnell hin und her, so dass der Lesefluss zu oft unterbrochen wurde. An die Demonstrationen zu dieser Zeit und die Benachteiligungen der Frauen kann ich mich noch gut erinnern. Schon deshalb möchte ich das Buch empfehlen, weil es für viele Erinnerungen wecken wird.
Johanna geht auf die Barrikaden, als in Whyl ein Kernkraftwerk gebaut werden soll, was durch seinen Standort die Kaiserstühler Winzer um Qualität und Ertrag ihrer Weine bringen würde. Viele Kernkraftgegner schließen sich an. Die Demonstrationen und die Standhaftigkeit der Demonstranten werden in der von der Autorin bekannten gut recherchierten Zeitgeschichte sehr ausführlich
dargestellt.
Das Buch beschreibt aber auch sehr ausführlich die Freundschaft zwischen Johanna und Luzie, die seit Kindertagen eng verbunden sind, die aber einen tiefen Riss erfährt, als Luzie zu einer gemeinsam geplanten Reise nach Marokko fährt und Johanna wegen ihrer kleinen Tochter und durch den plötzlichen Tod ihres Vaters nicht mitfahren kann.
Erst nach Luzies Rückkehr bemühen sich beide, an frühere Gemeinsamkeiten anzuknüpfen, zumal Luzie sich sehr engagiert den Demonstranten anschließt.
Johanna ist mir sehr sympathisch, wie sie sich mit großem Engagement für sie neue Arbeiten einsetzt. Auch Mutter und Großmutter sind empathische Frauen, die Johanna sehr unterstützen. Luzie bemüht sich, muß sich aber selbst noch finden. Sie leidet unter traumatischen Kindheitserinnerungen, die durch ihre übergriffigen Eltern mit ihren unglaublichen Erziehungsmethoden hervorgerufen sind, was diese höchst unsympathisch macht.
Mir ist das Lesen zum Teil nicht leicht gefallen. Zu oft wechseln die Geschehnisse zu schnell hin und her, so dass der Lesefluss zu oft unterbrochen wurde. An die Demonstrationen zu dieser Zeit und die Benachteiligungen der Frauen kann ich mich noch gut erinnern. Schon deshalb möchte ich das Buch empfehlen, weil es für viele Erinnerungen wecken wird.