Johannas Weg
Eine Freundschaft zweier Frauen. Eine große Chance. Und das Schicksal, was alles ändert. In „Sonnenberg“ von Brigitte Glaser treffen Welten aufeinander.
Johanna ist die erste in ihrer Familie, die ein Studium anfängt. Gemeinsam mit Freundin Luzie zieht sie nach Freiburg, plant sogar eine Reise nach Marokko. Doch nach dem Tod ihres Vaters muss sie zurück ins elterliche Dorf und den Winzerbetrieb übernehmen. Eine Schwangerschaft ohne Partner und Proteste gegen ein Kernkraftwerk kommen dazu- schafft Johanna es, ihr Leben im griff zu haben?
Ich finde die Grundidee gut. Vor allem der Fakt, dass Johanna Pläne hat, die allein durch das Schicksal zerstört werden, weckt mein Interesse. Und die Proteste klingen zusätzlich spannend.
Die sprachliche Umsetzung unterstützt die Spannung. Sei es Luzies Reise nach Mexiko, die Begegnungen mit den verschiedenen Austauschstudenten und Johannas Konflikte mit den anderen Bauern werden so authentisch und bildhaft beschrieben, dass ich den Eindruck habe, vor Ort zu sein.
Die Protagonistinnen Johanna und Luzie, die abwechselnd erzählen, sind mir sympathisch. Sie sind beide engagiert, emanzipiert und haben ihre Wege gefunden. Dabei verfolgen sie ihre Ziele konsequent. So fühle ich mich gut unterhalten und verfolge gebannt die Abenteuer der beiden.
Was mir allerdings zwischendurch fehlt ist die emotionale Tiefe. Niemals spüre ich während des Lesens Johannas Zweifel bezüglich alleinigen Großziehen ihrer Tochter, Verzweiflung oder Trauer um ihren Vater oder Hinterfragen von Luzie bezüglich dem, was sie in Marokko erlebt.
Zudem ist es ein hin und her aus Erinnerungen und Leben in der Gegenwart, ohne das die Erinnerungen als solche gekennzeichnet werden. Das stockt den Lesefluss, was ich sehr schade finde. Insgesamt gebe ich den Roman vier Sterne.
Johanna ist die erste in ihrer Familie, die ein Studium anfängt. Gemeinsam mit Freundin Luzie zieht sie nach Freiburg, plant sogar eine Reise nach Marokko. Doch nach dem Tod ihres Vaters muss sie zurück ins elterliche Dorf und den Winzerbetrieb übernehmen. Eine Schwangerschaft ohne Partner und Proteste gegen ein Kernkraftwerk kommen dazu- schafft Johanna es, ihr Leben im griff zu haben?
Ich finde die Grundidee gut. Vor allem der Fakt, dass Johanna Pläne hat, die allein durch das Schicksal zerstört werden, weckt mein Interesse. Und die Proteste klingen zusätzlich spannend.
Die sprachliche Umsetzung unterstützt die Spannung. Sei es Luzies Reise nach Mexiko, die Begegnungen mit den verschiedenen Austauschstudenten und Johannas Konflikte mit den anderen Bauern werden so authentisch und bildhaft beschrieben, dass ich den Eindruck habe, vor Ort zu sein.
Die Protagonistinnen Johanna und Luzie, die abwechselnd erzählen, sind mir sympathisch. Sie sind beide engagiert, emanzipiert und haben ihre Wege gefunden. Dabei verfolgen sie ihre Ziele konsequent. So fühle ich mich gut unterhalten und verfolge gebannt die Abenteuer der beiden.
Was mir allerdings zwischendurch fehlt ist die emotionale Tiefe. Niemals spüre ich während des Lesens Johannas Zweifel bezüglich alleinigen Großziehen ihrer Tochter, Verzweiflung oder Trauer um ihren Vater oder Hinterfragen von Luzie bezüglich dem, was sie in Marokko erlebt.
Zudem ist es ein hin und her aus Erinnerungen und Leben in der Gegenwart, ohne das die Erinnerungen als solche gekennzeichnet werden. Das stockt den Lesefluss, was ich sehr schade finde. Insgesamt gebe ich den Roman vier Sterne.