Kernkraft um welchen Preis?
Kernkraftwerk - grüne Energie?
Genau das glaubt Johanna nach vielen Informationen nicht. Sie möchte ihre kleine Tochter, die sie alleine großzieht, nicht den Gefahren eines GAUs aussetzen und protestiert gegen das geplante Kernkraftwerk im Nachbarort. Luzie dagegen, Johannas beste Freundin, bis es zum Bruch kam, hat ganz andere Gründe, weswegen sie aktiv den Protest um das Kernkraftwerk mitgestaltet, als sie frisch aus Marokko zurück kommt.
Wir landen in den Siebzigerjahren Jahren in einem kleinen Dorf in Deutschland - Whyl. Die Probleme, die Johanna zu dieser Zeit gerade als Selbständige Winzerin und Alleinerziehende hat, werden leider eher angerissen und nicht wirklich vollständig thematisiert. Das Buch dreht sich circa ab einem Drittel hauptsächlich um den Protest gegen das Kernkraftwerk und wie dieser ablief. Detailliert und bildhaft wird dieser von der Autorin dargestellt, die diesen sehr fundiert recherchiert hat. Leider bleiben dabei die anderen Themen des Buches: die Freundschaft zwischen Luzie und Johanna, wie Johanna es zu dem Zeitpunkt in einem reinen Frauenhaushalt geschafft hat, sich in der Männerdomäne Winzer zu behaupten aber auch Luzies Geschichte, die seit ihrer Rückreise aus Marokko von großen Problemen verfolgt wird.
Die Perspektive wechselt zwischen Luzie und Johanna ab, sodass ich als Leser oft mehr weiß als die jeweilige Person. Erzählt wird dabei aus der 3. Person Singular. Sprachlich wird der Wechsel zwischen den Perspektiven vor allem in den Beschreibungen über die jeweils andere deutlich.
Insgesamt ist das Buch trotzdem unterhaltsam geschrieben, sodass es trotz einiger Längen gut und für mich angenehm flüssig zu lesen war. Insgesamt würde ich der Geschichte 4 Sterne empfehlen. Wer sich für die Geschichte rund um den Protest interessiert, für den ist diese Geschichte perfekt.
Genau das glaubt Johanna nach vielen Informationen nicht. Sie möchte ihre kleine Tochter, die sie alleine großzieht, nicht den Gefahren eines GAUs aussetzen und protestiert gegen das geplante Kernkraftwerk im Nachbarort. Luzie dagegen, Johannas beste Freundin, bis es zum Bruch kam, hat ganz andere Gründe, weswegen sie aktiv den Protest um das Kernkraftwerk mitgestaltet, als sie frisch aus Marokko zurück kommt.
Wir landen in den Siebzigerjahren Jahren in einem kleinen Dorf in Deutschland - Whyl. Die Probleme, die Johanna zu dieser Zeit gerade als Selbständige Winzerin und Alleinerziehende hat, werden leider eher angerissen und nicht wirklich vollständig thematisiert. Das Buch dreht sich circa ab einem Drittel hauptsächlich um den Protest gegen das Kernkraftwerk und wie dieser ablief. Detailliert und bildhaft wird dieser von der Autorin dargestellt, die diesen sehr fundiert recherchiert hat. Leider bleiben dabei die anderen Themen des Buches: die Freundschaft zwischen Luzie und Johanna, wie Johanna es zu dem Zeitpunkt in einem reinen Frauenhaushalt geschafft hat, sich in der Männerdomäne Winzer zu behaupten aber auch Luzies Geschichte, die seit ihrer Rückreise aus Marokko von großen Problemen verfolgt wird.
Die Perspektive wechselt zwischen Luzie und Johanna ab, sodass ich als Leser oft mehr weiß als die jeweilige Person. Erzählt wird dabei aus der 3. Person Singular. Sprachlich wird der Wechsel zwischen den Perspektiven vor allem in den Beschreibungen über die jeweils andere deutlich.
Insgesamt ist das Buch trotzdem unterhaltsam geschrieben, sodass es trotz einiger Längen gut und für mich angenehm flüssig zu lesen war. Insgesamt würde ich der Geschichte 4 Sterne empfehlen. Wer sich für die Geschichte rund um den Protest interessiert, für den ist diese Geschichte perfekt.