Roman und doch mehr
Schon Cover- und Klappentext wecken bei mir Erinnerungen. Die Chance als Winzerkind zu studieren. Das Gefühl, was alles möglich sein könnte, eine Aufbruchsstimmung. Ebenso klischeehaft und dabei wahr auch die Winzer, die wie die Bauern an ihrem Land festhalten und die Gier der Großen nach immer mehr Land.Irgendwie fühle ich mich im Thema schon heimisch.
Johanna musste ihr Studium nach dem Tod des Vaters abbrechen und das elterliche Weingut übernehmen. Ihre Freundin Luzie dagegen unterbricht ihr Studium für Reisen und ce la vie Leben in Marokko.
Mir gefällt sehr gut an dem Schreibstil von Brigitte Glaser, dass sich die Geschichte langsam mit einer Selbstverständlichkeit entwickelt. Im Lesefluß quasi nebenbei und doch folgerichtig erfährt der Leser von Luzies Streit mit Johanna und das letztere alleinerziehende Mutter von Betty ist. Ebenso wird klar, das Johanna gute Erinnerungen an ihren Vater hat, wogegen Luzie noch immer an ihrem leidet.
Spätestens als es um einen Kredit für Johanna geht um ein Stück der Toplage Sonnenberg zu kaufen, ist der Höhenflug des Lesers mit Johanna vorbei. Frauen zählen nur als halbe Arbeitskraft, sie hätte ja eine gute Mitgift und sollte heiraten etc...
Da gibt es aber auch Hoffnungsträger, wie der Winzer der speziell Johanna ein Stück Sonnenberg anbietet und Arno, der Weinbau Studienkollege, der immer ein zuverlässiger Freund ist.
Das Buch Sonnenberg bietet auch einen Einblick in die Zeit der 70er Jahre, speziell der Gegend um Wyhl am Kaiserstuhl, wo das erste Atomkraftwerk durch Widerstand gestoppt wurde. Die Autorin schreibt eindringlich,.... in Zeiten des Hasses und der Hysterie brauchen wir Geschichten, die Mut machen, einen anderen Weg zu gehen. Und Wyhl ist dafür eine verdammt gute Geschichte
Johanna musste ihr Studium nach dem Tod des Vaters abbrechen und das elterliche Weingut übernehmen. Ihre Freundin Luzie dagegen unterbricht ihr Studium für Reisen und ce la vie Leben in Marokko.
Mir gefällt sehr gut an dem Schreibstil von Brigitte Glaser, dass sich die Geschichte langsam mit einer Selbstverständlichkeit entwickelt. Im Lesefluß quasi nebenbei und doch folgerichtig erfährt der Leser von Luzies Streit mit Johanna und das letztere alleinerziehende Mutter von Betty ist. Ebenso wird klar, das Johanna gute Erinnerungen an ihren Vater hat, wogegen Luzie noch immer an ihrem leidet.
Spätestens als es um einen Kredit für Johanna geht um ein Stück der Toplage Sonnenberg zu kaufen, ist der Höhenflug des Lesers mit Johanna vorbei. Frauen zählen nur als halbe Arbeitskraft, sie hätte ja eine gute Mitgift und sollte heiraten etc...
Da gibt es aber auch Hoffnungsträger, wie der Winzer der speziell Johanna ein Stück Sonnenberg anbietet und Arno, der Weinbau Studienkollege, der immer ein zuverlässiger Freund ist.
Das Buch Sonnenberg bietet auch einen Einblick in die Zeit der 70er Jahre, speziell der Gegend um Wyhl am Kaiserstuhl, wo das erste Atomkraftwerk durch Widerstand gestoppt wurde. Die Autorin schreibt eindringlich,.... in Zeiten des Hasses und der Hysterie brauchen wir Geschichten, die Mut machen, einen anderen Weg zu gehen. Und Wyhl ist dafür eine verdammt gute Geschichte