Unbedeutend
„Sie waren ein bunter Haufen junger Leute: Hippies, Aussteiger, Abenteurer, Reisende ohne Gepäck oder Studenten wie sie, Luzie. Sie lebten in den Tag hinein, carpe diem war ihr Credo.“
Deutschland (und ein bisschen Marokko) in den Siebzigern: Johanna ist eine junge, ihre Freiheit auskostende Studentin, als unerwartet ihr Vater stirbt und sie sich gezwungen sieht, dessen Winzerbetrieb zu übernehmen. Sie lässt sich dennoch nicht auf ein unterdrücktes, vorbestimmtes Leben ein. Als sie ein Kind bekommt, weigert sie sich zu heiraten und zieht das Kind alleine groß. Sie setzt sich gegen den Bau eines Kernkraftwerkes ein, als dieses in der Nähe ihres Winzerhofs gebaut werden soll.
Cover und Inhalt sprachen mich bei diesem Buch sehr an. In der Hoffnung ein kluges, atmosphärisches Buch über eine starke Frau in den Siebzigern zu lesen, nahm ich es zur Hand. Ich hatte aber zu viel erwartet. Sonnenberg ist ein netter Schmöker für zwischendurch, aber leider ohne jeglichen Tiefgang. Stattdessen wirkt die Geschichte allzu konstruiert um die historischen Ereignisse herum, die hier erzählt werden sollten. Und obwohl die Figuren allesamt blass und unbedeutend bleiben, schafft es die Geschichte in den Kitsch abzudriften.
Man kann das Buch lesen, wenn man gerade nichts anderes zur Hand hat; mein Geschmack ist es aber nicht.
Deutschland (und ein bisschen Marokko) in den Siebzigern: Johanna ist eine junge, ihre Freiheit auskostende Studentin, als unerwartet ihr Vater stirbt und sie sich gezwungen sieht, dessen Winzerbetrieb zu übernehmen. Sie lässt sich dennoch nicht auf ein unterdrücktes, vorbestimmtes Leben ein. Als sie ein Kind bekommt, weigert sie sich zu heiraten und zieht das Kind alleine groß. Sie setzt sich gegen den Bau eines Kernkraftwerkes ein, als dieses in der Nähe ihres Winzerhofs gebaut werden soll.
Cover und Inhalt sprachen mich bei diesem Buch sehr an. In der Hoffnung ein kluges, atmosphärisches Buch über eine starke Frau in den Siebzigern zu lesen, nahm ich es zur Hand. Ich hatte aber zu viel erwartet. Sonnenberg ist ein netter Schmöker für zwischendurch, aber leider ohne jeglichen Tiefgang. Stattdessen wirkt die Geschichte allzu konstruiert um die historischen Ereignisse herum, die hier erzählt werden sollten. Und obwohl die Figuren allesamt blass und unbedeutend bleiben, schafft es die Geschichte in den Kitsch abzudriften.
Man kann das Buch lesen, wenn man gerade nichts anderes zur Hand hat; mein Geschmack ist es aber nicht.