Wichtiger Impuls für gesellschaftliche Veränderung
Die Freundschaft zwischen Johanna und Luzie, beide Anfang 20, steht im Mittelpunkt des Romans, der von Januar bis April 1975 spielt. Die beiden kennen sich seit dem Gymnasium, haben damals am ersten gemeinsamen Schultag als Banknachbarinnen zueinander gefunden. Die ersten Monate des Jahres 1975 sind für die Freundinnen und ihre Heimat am Kaiserstuhl besonders aufregend. Während die Figuren und ihre Familien von Birgit Glaser erdacht sind, gehören die Proteste gegen den Bau eines Atomkraftwerks zur bundesdeutschen Geschichte. Der Roman macht Mut, dass gesellschaftliche Veränderungen möglich und dabei Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung immens wichtig sind.
Die Lektüre fällt leicht. Die Autoren schafft es die Herausforderung der jungen Frauen einfühlsam herauszuarbeiten.
Lediglich mit dem Vergleich der marokkanischen Geschichte der Amazigh war für mich irritierend. Den zeitlichen Versatz der Ereignisse klärt die Autorin im Nachwort auf. Das ist sehr wichtig, wenn man sich für diese historische Entwicklung ebenfalls interessiert.
Die Lektüre fällt leicht. Die Autoren schafft es die Herausforderung der jungen Frauen einfühlsam herauszuarbeiten.
Lediglich mit dem Vergleich der marokkanischen Geschichte der Amazigh war für mich irritierend. Den zeitlichen Versatz der Ereignisse klärt die Autorin im Nachwort auf. Das ist sehr wichtig, wenn man sich für diese historische Entwicklung ebenfalls interessiert.