Wo ein Wille
Johanna und Luzie sind beste Freundinnen, bis sich ihre Wege gänzlich weit voneinander entfernen. Während Johanna in ihrer Familie das Zepter übernimmt, versucht Luzie sich auf einem anderen Kontinent selbst zu finden. Als ihre Wege sich später wieder kreuzen, gibt es einiges an Gepäck, das es aufzulösen gilt.
Mich hat anfangs das Thema Weinbau neugierig gemacht, da wir selbst in der Region einen Bezug dazu haben. Allerdings ist das hier eher unterstützend tätig und kein tiefschürfender Exkurs.
Auch der Teil mit dem Kernkraftwerk hat für mich einen regionalen Bezug, obwohl ich nur die Perspektive kenne, dass ein solches vorhanden war und Jahrzehnte später zurückgebaut wurde, ist die Diskussion um die Errichtung und das Meinungsbild der Anwohner hier glaubhaft umgesetzt. Irgendwie ist es auch ein interessantes Beispiel, wie ein völlig neues Thema Menschen bewegt und entweder verbindet oder trennt, was sich heute sicher noch auf viele andere Bereiche adaptieren lässt.
Auch den Ausblick nach Marokko fand ich gelungen, denn hier wurde etwas behandelt, von dem ich wohl noch nie gehört habe und was, finde ich, nicht weniger wichtig ist, nur weil es in einem anderen Land geschehen ist. Dass es sich hierbei um Marokko handelt, ist aufgrund der aktuellen Brisanz um Tierschutz dort für mich umso tragischer, denn wir sollten inzwischen alle verstanden haben, dass in einer globalisierten Welt, in der wir täglich z.B. Produkte aus fernen Ländern konsumieren, Missstände in einem Land, auch wenn es vielleicht der entgegengesetzten Seite des Planeten liegt, uns alle betreffen.
Bei all der weise getroffenen Themenwahl hab ich nur leider nicht ganz so viel Zugang zu den Protagonistinnen gefunden, so dass ich hier einen Abzug mache.
Dennoch ein empfehlenswertes Buch für Menschen, die sich an Auseinandersetzung mit der Geschichte erfreuen und Wert auf den Rahmen der Story legen.
Mich hat anfangs das Thema Weinbau neugierig gemacht, da wir selbst in der Region einen Bezug dazu haben. Allerdings ist das hier eher unterstützend tätig und kein tiefschürfender Exkurs.
Auch der Teil mit dem Kernkraftwerk hat für mich einen regionalen Bezug, obwohl ich nur die Perspektive kenne, dass ein solches vorhanden war und Jahrzehnte später zurückgebaut wurde, ist die Diskussion um die Errichtung und das Meinungsbild der Anwohner hier glaubhaft umgesetzt. Irgendwie ist es auch ein interessantes Beispiel, wie ein völlig neues Thema Menschen bewegt und entweder verbindet oder trennt, was sich heute sicher noch auf viele andere Bereiche adaptieren lässt.
Auch den Ausblick nach Marokko fand ich gelungen, denn hier wurde etwas behandelt, von dem ich wohl noch nie gehört habe und was, finde ich, nicht weniger wichtig ist, nur weil es in einem anderen Land geschehen ist. Dass es sich hierbei um Marokko handelt, ist aufgrund der aktuellen Brisanz um Tierschutz dort für mich umso tragischer, denn wir sollten inzwischen alle verstanden haben, dass in einer globalisierten Welt, in der wir täglich z.B. Produkte aus fernen Ländern konsumieren, Missstände in einem Land, auch wenn es vielleicht der entgegengesetzten Seite des Planeten liegt, uns alle betreffen.
Bei all der weise getroffenen Themenwahl hab ich nur leider nicht ganz so viel Zugang zu den Protagonistinnen gefunden, so dass ich hier einen Abzug mache.
Dennoch ein empfehlenswertes Buch für Menschen, die sich an Auseinandersetzung mit der Geschichte erfreuen und Wert auf den Rahmen der Story legen.