Freundschaft nach Ablaufdatum
Selten habe ich ein Buch gelesen, in dem die Stimmung vom Landleben und abgelaufenen Freundschaften so treffend dargestellt wurde. Sensibel führt das Buch Leser*innen am Grab zwischen Schuld, Erinnerung und Schmerz entlang.
Das Cover wirkt zunächst eher durchschnittlich und auch das Thema geladener Mädchenfreundschaften ist wohl ein derzeitiger literarischer Trend.
Umso positiver hat mich der Debütroman der Autorin überrascht! An vielen Stellen in den Dialogen war es für mich peinlich berührend die Ähnlichkeiten festzustellen, die ich in ähnlichen Situationen erlebt habe.
Besonders jene Passagen, in denen die kollektive Illusion aufrechterhalten wird, das Dreiergespann sei nicht längst entgleist, wirkten dabei schmerzhaft vertraut: die Lügen, der Smalltalk, diese merkwürdige Situation, sich innig zu kennen und zugleich nichts mehr über die anderen zu wissen.
Das Cover wirkt zunächst eher durchschnittlich und auch das Thema geladener Mädchenfreundschaften ist wohl ein derzeitiger literarischer Trend.
Umso positiver hat mich der Debütroman der Autorin überrascht! An vielen Stellen in den Dialogen war es für mich peinlich berührend die Ähnlichkeiten festzustellen, die ich in ähnlichen Situationen erlebt habe.
Besonders jene Passagen, in denen die kollektive Illusion aufrechterhalten wird, das Dreiergespann sei nicht längst entgleist, wirkten dabei schmerzhaft vertraut: die Lügen, der Smalltalk, diese merkwürdige Situation, sich innig zu kennen und zugleich nichts mehr über die anderen zu wissen.