Gefangen zwischen alter Nähe und sich entwickelnder Distanz

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franziskaleonie Avatar

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Gefangen zwischen Nähe und Distanz - so wirkt es zumindest, denn Protagonistin Sophie schwelgt bei einem Treffen mit alten Freundinnen zwischen Erinnerungen und einstiger Nähe sowie den scheinbar gemischten Gefühlen, die sie ihnen gegenwärtig gegenüber fühlt. Das Cover gefällt mir gut. Alle drei Füße tragen den selben Schuhe, doch die Farben der Schuhe sind verschieden, wahrscheinlich genauso verschieden, wie Lotte, Sophie und Romy.
Die Autorin Marie Menke erzählt spannend aus Sophies Sicht. Das erste Kapitel ist dennoch angenehm leicht zu lesen und gleichzeitig ist es möglich Sophies ambivalente Emotionen wahrzunehmen. Ich möchte unbedingt wissen, wie es dazu kam, dass sich die drei jungen Frauen, die ihre Teenager*innenjahre gemeinsam verbrachten, so weit auseinanderlebten.