Unangepasst und klug
Das Cover von Spielverderberin von Marie Menke ist modern, selbstbewusst und ein wenig sperrig – es signalisiert sofort, dass dieses Buch anecken will. Der Schreibstil in der Leseprobe ist direkt, pointiert und sehr gegenwärtig. Menke schreibt klug, ironisch und mit einem feinen Gespür für gesellschaftliche Spannungen.
Die Spannung entsteht weniger durch eine klassische Handlung als durch Gedanken, Beobachtungen und innere Reibung. Die Protagonistin wirkt scharf beobachtend, unbequem und ehrlich – jemand, der Regeln hinterfragt und Erwartungen bewusst stört. Besonders gefällt mir, wie das Buch Themen wie Rollenbilder, Selbstbehauptung und weibliche Wut verhandelt, ohne sich anzupassen oder zu beschönigen.
Ich möchte Spielverderberin unbedingt weiterlesen, weil es mutig, zeitgeistig und herausfordernd wirkt – ein Roman, der provoziert, zum Nachdenken zwingt und genau dadurch lange im Kopf bleibt.
Die Spannung entsteht weniger durch eine klassische Handlung als durch Gedanken, Beobachtungen und innere Reibung. Die Protagonistin wirkt scharf beobachtend, unbequem und ehrlich – jemand, der Regeln hinterfragt und Erwartungen bewusst stört. Besonders gefällt mir, wie das Buch Themen wie Rollenbilder, Selbstbehauptung und weibliche Wut verhandelt, ohne sich anzupassen oder zu beschönigen.
Ich möchte Spielverderberin unbedingt weiterlesen, weil es mutig, zeitgeistig und herausfordernd wirkt – ein Roman, der provoziert, zum Nachdenken zwingt und genau dadurch lange im Kopf bleibt.