Drei sind eine zu viel

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melaniekmsr Avatar

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In „Spielverderberin“ sind drei eine zu viel. Die Geschichte rund um Sophie, Lotte und Romy wird in zwei Zeitsträngen erzählt und das schafft auf jeden Fall Interesse, herausfinden zu wollen, wieso diese Freundinnenschaft nicht mehr das ist, was sie mal war (oder ob sie überhaupt mal eine Freundschaft war). Ich konnte viele Gefühle verstehen und es erinnerte mich manchmal schmerzlich daran, wie das Erwachsenwerden sich anfühlen kann. Das Gegenüberstellen von Großstadt und Dorf fand ich interessant. Vor allem, wenn man sich als junge Person fragt, wie viel das zum eigenen Wesen beigetragen hat. Aber irgendwie war es dann doch wiederholend und zu gleichbleibend. Ich bin großer Fan von dünnen Büchern, weil in wenigen Seiten schon so viel stecken kann. Hier habe ich mir mehr Seiten gewünscht. Ich wollte Lotte besser verstehen und Romy ist mir auch sehr fern geblieben.