Ein kleines Überraschungshighlight!
„So etwas fehlte in Freundinnenschaften, fand ich, ein Regelwerk, an dem man sich festhalten konnte.“ (S.97)
Sophie, Lotte und Romy sind Freundinnen. Sie wachsen im Süthland auf, erleben den Stadt-vs.-Dorf-Konflikt aus erster Hand. Sie werden älter, fast erwachsen und ziehen nach Köln. Doch mit der Großstadt kommen neue Probleme, die die Freundschaft immer wieder auf die Probe stellen. Und dann ist da dieser Vorfall, diese eine Nacht, die schon längst alles verändert hat ...
„Spielverderberin“ ist ein gelungener Coming-of-Age Roman, der nicht nur eine Freundschaftsdynamik beleuchtet, sondern auch „Fehlermachen“ thematisiert. Ich mochte Sophie, die Protagonistin, aus deren Sicht erzählt wird, fand sie herrlich komplex und dadurch sehr menschlich.
Dazugehören wollen, sich ausgeschlossen fühlen - jeder, der schon mal in Freundschaften gesteckt hat, kann das nachvollziehen. Zeitgleich dann noch die Suche nach dem eigenen Weg, nach Zukunftsperspektiven, ausziehen, wegziehen - die Pflicht, Entscheidungen zu treffen kann da durchaus überfordern.
Mir hat auch die Erzählstruktur sehr gut gefallen, da nicht linear erzählt wird. Meiner Meinung nach passte das sehr gut zu Sophie und ihren Gedankenstrukturen.
Der Titel und das Cover sind perfekt! Ich kann auch das Hörbuch aus dem Argon Verlag sehr empfehlen, das grandios von Henriette Schreurs gesprochen wird.
Für mich ist dieses Debüt ein kleines Highlight! Ich bin wirklich sehr froh, es doch noch gelesen zu haben.
4,25/5 ⭐️
Sophie, Lotte und Romy sind Freundinnen. Sie wachsen im Süthland auf, erleben den Stadt-vs.-Dorf-Konflikt aus erster Hand. Sie werden älter, fast erwachsen und ziehen nach Köln. Doch mit der Großstadt kommen neue Probleme, die die Freundschaft immer wieder auf die Probe stellen. Und dann ist da dieser Vorfall, diese eine Nacht, die schon längst alles verändert hat ...
„Spielverderberin“ ist ein gelungener Coming-of-Age Roman, der nicht nur eine Freundschaftsdynamik beleuchtet, sondern auch „Fehlermachen“ thematisiert. Ich mochte Sophie, die Protagonistin, aus deren Sicht erzählt wird, fand sie herrlich komplex und dadurch sehr menschlich.
Dazugehören wollen, sich ausgeschlossen fühlen - jeder, der schon mal in Freundschaften gesteckt hat, kann das nachvollziehen. Zeitgleich dann noch die Suche nach dem eigenen Weg, nach Zukunftsperspektiven, ausziehen, wegziehen - die Pflicht, Entscheidungen zu treffen kann da durchaus überfordern.
Mir hat auch die Erzählstruktur sehr gut gefallen, da nicht linear erzählt wird. Meiner Meinung nach passte das sehr gut zu Sophie und ihren Gedankenstrukturen.
Der Titel und das Cover sind perfekt! Ich kann auch das Hörbuch aus dem Argon Verlag sehr empfehlen, das grandios von Henriette Schreurs gesprochen wird.
Für mich ist dieses Debüt ein kleines Highlight! Ich bin wirklich sehr froh, es doch noch gelesen zu haben.
4,25/5 ⭐️