Enttäuschend
Sophie, Lotte und Romy sind die Protagonistinnen im Roman „Spielverderberin“ von Marie Menke. Zu Beginn steht ein kurzes Interview mit der Autorin, das finde ich gut und stellt eine kurze Einführung in den Roman dar. Der Roman selbst ist in zwölf Kapitel unterteilt. Dabei wechseln wir zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit. Der Schreibstil ist sehr bildlich gestaltet, was konkrete Bilder zeichnet und eher weniger Spielraum für die persönliche Kreativität lässt. Mir persönlich gefallen die zahlreichen Wortwiederholungen nicht, erst recht, wenn es sich um ausgefallene Wörter wie „Bauerschaft“ oder „entzwei“ handelt. Auf mich macht das einen unkreativen und eintönigen Eindruck. Zudem finde ich die Besessenheit von Sophie auf Romy befremdlich. Für mich hat das nichts mehr mit einer Freundschaft zu tun. Ich verstehe jedoch, dass Sophie sich nicht leicht von Romy trennen kann, da die beiden ein trauriges Geheimnis teilen. Mich hat es auch gestört, dass im Roman so viel zwischen Land- und Stadtkinder bzw. Menschen differenziert wird. Ich selbst bin am Land aufgewachsen und habe nie eine so tiefe Kluft zwischen mir und meinen Freundinnen empfunden. Vielleicht ist das in Österreich aber auch nicht so ausgeprägt wie in Deutschland.
Alles in Allem habe ich mich auf den Roman gefreut und wurde schlussendlich leider enttäuscht. Die Story hätte viel hergegeben, aber leider hat mir das ganze drumherum nicht gefallen.
Alles in Allem habe ich mich auf den Roman gefreut und wurde schlussendlich leider enttäuscht. Die Story hätte viel hergegeben, aber leider hat mir das ganze drumherum nicht gefallen.